Handball

Sønderjyske HH mit vier Siegen in Serie auf Final-Four-Jagd

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Nicolaj Jørgensen war mit elf Toren erfolgreichster Werfer.

Die Handballer von Sønderjyske HH haben in der Liga einen Lauf und klopfen an die Tür zur Endrunde. Der Fokus liegt jetzt aber erst einmal auf dem erstmaligen Einzug ins Pokal-Final-Four. Trainer Vandbæk will Historisches schaffen.

Die Handballer von Sønderjyske HH haben den vierten Sieg in Folge hingelegt und haben durch den 25:22-Erfolg beim Tabellenvorletzten Ribe-Esbjerg HH nach Punkten zu den letzten beiden Endrunden-Plätzen aufgeschlossen.

Die Hellblauen gehen somit voller Selbstvertrauen ins Pokal-Viertelfinale am Dienstag ab 18.30 Uhr im Skansen gegen Fredericia HK. Nach vielen vergeblichen Anläufen hofft Sønderjyske HH gegen den dänischen Vizemeister auf den erstmaligen Einzug ins Pokal-Final-Four.

„Es ist ein Traum von mir, Sønderjyske in ein Final Four zu führen. Das wäre für den Klub historisch“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“: „Wir kommen mit Selbstvertrauen im Rucksack und freuen uns. Das ist ein schwerer Gegner, aber wir haben den Glauben daran, dass wir es spannend machen können.“

Spiel in der Defensive gewonnen

Sønderjyske HH überzeugte gegen Ribe-Esbjerg wieder einmal in der Deckung.

„Wir haben das Spiel in der Defensive gewonnen. Das war wirklich eine starke Abwehrleistung“, freut sich der Trainer.

Ribe-Esbjerg hatte bis zum 13:13 in der 36. Minute die Nase vorn, zwischenzeitlich sogar mit vier Toren Unterschied, doch nach dem 12:8 kippte das Spiel. Sønderjyske HH setzte sich auf drei Tore ab und konnte beim 20:24 (58.) den Sack zumachen.

Nicolaj Jørgensen (11), August Wiger (4), Patrick Volz (3), Ebbe Stankiewicz (2), Jacob Bagersted (2), Morten Bjørnshauge (1), Magnus Fredriksen (1) und Gabriel Setterblom (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.