Wirtschaft

Mehr Einkaufsmeile sein: Umgestaltung des Torvecenters in Pattburg steht bevor

Veröffentlicht Geändert
3D-Grafik des umgestalteten Pattburger Torvecenters

Die Gelder für die Sanierung und Neugestaltung des Shoppingcenters sind bereits 2022 im Haushalt verankert worden. Der Baustart ließ allerdings auf sich warten. Nun soll es mit der ersten Etappe losgehen. Der Gewerbevereinsvorsitzende verspricht sich viel davon.

Auf dem Papier klang und klingt es vielversprechend: 10,2 Millionen Kronen sind von politischer Seite für eine Umgestaltung des Pattburger Torvecenters angesetzt worden. Ziel ist es, aus der kleinen Geschäftsstraße in der Nähe des Bahnhofs eine einladende Shopping- und Eventmeile zu machen.

Nach zwischenzeitigen Verzögerungen ist im zuständigen Ausschuss für Planung, Technik und Landdistrikte der Startschuss für die erste Etappe des Gestaltungsprojekts ertönt. Erst einmal 2 Millionen Kronen hat der Ausschuss dafür bereitgestellt. Das Vorhaben war unter anderem wegen Ergänzungen und wegen eines unerwarteten Ausgangs des Ausschreibungsverfahrens in Verzug geraten.

Ein neuer Charakter

Palle Hansen, Vorsitzender des Torvecenter-Gewerbevereins „Padborg Shoping“ blickt der Umgestaltung verheißungsvoll entgegen. „Wir freuen uns, dass es mit der Neugestaltung des Torvecenters losgeht und die Straße mehr den Charakter einer Fußgängerzone erhält.“

Mit den geplanten Grünflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten erwarte er eine klare Aufwertung der Shoppingmeile, sagt der Geschäftsmann, der dort eine Bekleidungs- und Sportboutique betreibt.

Die kleine Einkaufstraße in Pattburg steht vor einer Umgestaltung (Archivfoto).

Um noch das Frühjahrsgeschäft ohne störende Bau- und Sanierungsaktivitäten abwickeln zu können, haben die Gewerbetreibenden mit der Kommune vereinbart, frühestens Ende Mai mit der 1. Etappe loszulegen.

„Danach wird es vier Monate lang für uns sowie für Kundinnen und Kunden etwas lästig. Es soll aber eine komplette Sperrung vermieden werden“, so Hansen.

Schritt für Schritt

Blickt der Neugestaltung des Centerplatzes zuversichtlich entgegen: Boutiquebetreiber und Gewerbevereinsvorsitzender Palle Hansen.

In der ersten Etappe werden die Bauarbeiten abschnittweise eingeleitet. Der Gesamtplan sieht laut Palle Hansen vor, dass die Durchfahrt zu einer Einbahnstraße geändert wird, mit einer Neuanordnung der Parkplätze. Es werden zudem Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsbereiche geschaffen, die nicht nur Einheimische zum Verweilen einladen sollen.

Palle Hansen und seine Kolleginnen und Kollegen liebäugeln damit, dass der schräg gegenüberliegende Bahnhof den einen oder anderen Fahrgast ins neugestaltete Center locken wird.

„Bei Wartezeiten bietet es sich für Zugreisende an, zum Torvecenter zu gehen. Wir müssen uns noch überlegen, wie wir am Bahnhof auf das Center aufmerksam machen können.“

Synergie verspricht sich Palle Hansen auch vom geplanten Hotspot für Gäste des Gendarmpfades und des Heerwegs (Ochsenweg). Beide historischen Wege führen an Pattburg vorbei. Der Hotspot – Treff- und Ausgangspunkt des Wanderweges – soll am Grenz- und Zollmuseum in unmittelbarer Nähe entstehen.