Deutsche Minderheit

Kajakabenteurer Till hat seine Mission vollendet

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Fast 800 Kilometer Kajakstrecke hinter sich: Till Blume, ehemaliger Schüler der Deutschen Schule Tingleff.

Von Berlin nach Kopenhagen mit dem Kajak: Der ehemalige Tingleffer Till Blume hat in sechs Wochen fast 800 Kilometer Wasserweg zurückgelegt und dabei viel erlebt. Wie Till bei der Ankunft gefeiert hat.

Erleichtert, stolz, beeindruckt und auch ganz schön geschafft. Till Blume blickt mit vielen Emotionen auf sein Kajakabenteuer zurück.

Vor rund sechs Wochen war er in Berlin gestartet, mit dem Ziel, auf Flüssen, Seen und der Ostsee bis nach Kopenhagen zu paddeln. Am Sonntag (27. Juli) war es vollbracht. Der ehemalige Tingleffer hatte die letzten Meter bis in die Nähe des Folketings hinter sich.

Bei den letzten Teilstücken begleiteten ihn Kajakfreunde. In der Kajakbar in unmittelbarer Nähe des Folketings wurde die Ankunft des 55-Jährigen dann gemeinsam gefeiert.

Die Ankunft in Kopenhagen feierte Till Blume gebührend mit einem Positionsfeuerwerk.
Am Ziel: Till Blume mit Kajak vor dem Folketing in Kopenhagen

Erlebnisreiche Wochen

Dann hieß es Kajak verstauen und erst einmal ausruhen. „Das war schon ein merkwürdiges Gefühl, dass alles vorbei ist und nun kein Paddeln mehr ansteht. Es war eine erlebnisreiche Zeit“, sagt der Kajakenthusiast aus Kopenhagen.

Er sei froh, das Abenteuer auf sich genommen zu haben. Er habe viel erlebt und viele interessante Begegnungen gehabt, so sein Fazit.

„Natürlich ist man auf so einer Mission auch mal müde und hat Muskelkater. Es überwiegen aber die positiven Momente. Vor allem die Nähe zur Natur ist bei solch einer Tour bemerkenswert. Ich kann das jedem nur empfehlen. Es muss ja nicht gleich solch eine Mammutstrecke sein“, sagt Blume, der seine vielen Eindrücke und Erlebnisse auf einer Tour-Homepage mitgeteilt hat.

Selfie auf der langen Kajakreise: Till Blume übernachtete meist in einem kleinen Zelt.

Ein neues Abenteuer durchaus denkbar

Karte mit der Kajakstrecke von Berlin nach Kopenhagen

Auch wenn das Kajak jetzt erst einmal geparkt ist und nur für kleine Trainingstouren herausgeholt wird, kann sich Till Blume bereits gut vorstellen, ein neues Kajakabenteuer zu wagen.

Trotz der Strapazen sei die Berlin-Kopenhagen-Fahrt inspirierend und motivierend gewesen.

„Warum also nicht wieder eine längere Tour unternehmen? Es muss ja nicht so weit und so lange sein. Vielleicht zwei Wochen statt sechs Wochen“, so Till Blume.