Küstenschutz

Deiche und Mauern: Die Regierung plant besseren Schutz vor Sturmfluten

Bei der Sturmflut am 20. und 21. Oktober 2023 wurden Teile der Apenrader Innenstadt überschwemmt.

Die Regierung schlägt vor, 15 Milliarden Kronen für den Küstenschutz einzusetzen. In Apenrade soll 2027 eine Voruntersuchung für ein Projekt durchgeführt werden. An der Westküste wird die Stärke der Deiche überprüft.

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Zusammenfassung

  • Die Regierung will Dänemarks Küsten angesichts steigender Sturmflutgefahr stärker schützen.
  • Von 2029 bis 2040 sollen rund 14,9 Milliarden Kronen in Deiche, Schutzmauern und weitere Küstenschutzmaßnahmen investiert werden.
  • In Apenrade ist 2027 eine staatlich mitfinanzierte Voruntersuchung geplant, während an der Westküste alle Deiche systematisch überprüft und mit Klimadaten bewertet werden.

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Die Sturmflut im Oktober 2023 richtete große Verwüstungen an der Ostküste Nordschleswigs an. Auch an der Westküste drohen aufgrund des Klimawandels höhere Sturmfluten.

Um die Küstenstädte und -landstriche besser zu schützen, schlägt die SVM-Regierung vor, im Zeitraum von 2029 bis 2040 14,9 Milliarden Kronen für den Küstenschutz zu verwenden. Am Montag hat sie einen Klimaanpassungsplan vorgelegt. 

„Mit diesem Plan schützen wir eure Häuser, eure Betriebe, die Werte, die entlang Dänemarks Küsten liegen“, sagte Umweltminister Magnus Heunicke (Soz.) bei einer Pressekonferenz. 

Der Staat übernimmt mehr Verantwortung

Die Milliarden sollen für Deiche, Hochwassermauern und andere Maßnahmen zum Schutz der Küsten eingesetzt werden. 

Bislang lag ein großer Teil der Verantwortung für den Küstenschutz bei den Grundeigentümern und den Kommunen. Das soll sich mit dem neuen Plan ändern.

„Es ist notwendig, dass wir von staatlicher Seite mehr Verantwortung übernehmen“, so Heunicke.

Projekt in Apenrade in Planung

Als Element des Plans sollen in mehreren Küstenstädten staatliche Voruntersuchungen zum Küstenschutz erarbeitet werden. Dies gilt in Nordschleswig für Apenrade (Aabenraa), wo sie 2027 durchgeführt werden. Der Staat und die Kommune finanzieren die Untersuchung jeweils zur Hälfte.

Deiche werden überprüft

An der Westküste soll die Stärke der Deiche überprüft werden. Die Überprüfung von 240 der 1.200 Kilometer Deiche in Dänemark ist bereits eingeleitet worden. Jetzt sollen auch die restlichen Deiche kontrolliert werden. 

Die Daten über die Stärke und den Zustand der Deiche sollen mit den Klimaprognosen des Dänischen Meteorologischen Instituts kombiniert werden. Die Informationen können die Kommunen für die Planung der Verstärkung von Deichen einsetzen. 

„Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken, die hinter den Deichen wohnen“, heißt es dazu im Plan der Regierung.