Handball

Sønderjyske HH rutscht auch beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht in Grindsted aus

Søren Gylling
Viktor Bergholt war mit acht Toren der erfolgreichste Werfer.

Das große Nervenflattern in der Schlussphase bringt den Endrunden-Einzug noch mehr in Gefahr. Aus einer 29:25-Führung wurde in den letzten fünf Minuten ein 30:30-Unentschieden gegen den Tabellenletzten.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske HH verspielt beim 30:30 in Grindsted eine Vier-Tore-Führung in den letzten fünf Minuten.
  • Technische Fehler und vergebene Strafwürfe kosten den fest eingeplanten doppelten Punktgewinn beim noch sieglosen Tabellenletzten.
  • Trainer Rasmus Glad Vandbæk spricht von angekratztem Selbstvertrauen, während im Kampf um Platz acht nur noch fünf Spieltage bleiben.

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Das war ein Punktverlust, der im Kampf um die acht Endrunden-Plätze noch teuer werden kann. Ein doppelter Punktgewinn bei dem in der laufenden Saison noch sieglosen Tabellenletzten Grindsted GIF war fest eingeplant, doch die Handballer von Sønderjyske HH haben in den letzten fünf Minuten wieder einmal eine klare Führung in den Sand gesetzt und sich mit einem 30:30-Unentschieden begnügen müssen.

„Wir haben 55 Minuten lang ein richtig gutes Spiel gemacht, aber zu viele klare Torchancen ausgelassen und dann in der entscheidenden Phase drei technische Fehler gemacht. Und insgesamt vier vergebene Strafwürfe helfen uns auch nicht“ sagt Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Angekratztes Selbstvertrauen

Der Sønderjyske-Trainer und seine Mannschaft mussten eine Woche nach dem gigantischen Kollaps im Pokal-Halbfinale gegen TMS Ringsted die nächste herbe Enttäuschung einstecken.

„Das Selbstvertrauen ist angekratzt, dafür braucht man keinen Doktortitel, um das zu erkennen. Wir suchen und jagen dieses Selbstvertrauen, und das machen wir gemeinsam, als Mannschaft und als Gruppe“, so Vandbæk.

Grindsted hat in der laufenden Saison noch kein Spiel gewonnen, die bisherigen drei erzielten Punkte durch Unentschieden in der ersten Saisonhälfte gegen Nordsjælland, Skjern und Bjerringbro-Silkeborg geholt und zuletzt sieben Niederlagen in Folge kassiert.

Drei technische Fehler in den letzten fünf Minuten

Drei Tage nach dem 36:23-Pflichtsieg im neuen Pokal-Wettbewerb gegen Drittdivisionär Søndersø IF hatte Sønderjyske den ersten Liga-Sieg des neuen Jahres schon vor Augen. Nach einer 17:13-Pausenführung lagen die Hellblauen zwischenzeitlich mit fünf Toren vorne und schienen bei einer 29:25-Führung fünf Minuten vor Schluss noch alles im Griff zu haben.

Doch die Sønderjyske-Handballer hatten ihre Nerven nicht im Griff und gaben Spiel und Führung aus der Hand. Zwei technische Fehler von Gabriel Setterblom und einer von Magnus Fredriksen in den letzten fünf Minuten wurden teuer.

„Wir waren nicht abgeklärt genug. Wir üben uns jeden Tag, abgeklärt zu sein, wenn wir die Chance bekommen, aber das ist uns wieder nicht gelungen, und dann haben sich technische Fehler eingeschlichen, die völlig hoffnungslos waren“, ärgert sich der Sønderjyske-Trainer.

Fünf Spieltage stehen noch aus

Sønderjyske steht nach dem 21. Spieltag noch auf Tabellenplatz acht und spielt an den letzten fünf Spieltagen der regulären Saison noch gegen Skanderborg AGF (H), Fredericia (A), Nordsjælland (H), HØJ (H) und GOG (A).

Viktor Bergholt (8), Gabriel Setterblom (6), Tobias Gregers Schmidt (4), Jesper Konradsson (3), Nicolai Skytte (3), Sebastian Augustinussen (1) und Emil la Cour (1/1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.