Journalismus

„Nordschleswiger“-Sportjournalist Jens Kragh Iversen für dänischen Journalistenpreis nominiert

Sportjournalist Jens Kragh Iversen ist seit vielen Jahrzehneten das „Sport-Gesicht“ des „Nordschleswigers“.

Jens Kragh Iversen vom Nordschleswiger ist für den Preis „Årets fortæller“ nominiert. Dies würdigt seine Fähigkeit, Geschichten hinter den Sportereignissen zu erzählen.

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Zusammenfassung

  • Sportjournalist Jens Kragh Iversen vom Nordschleswiger ist für den dänischen Preis „Årets fortæller“ nominiert.
  • Die Nominierung würdigt seine langjährige, hintergründige Berichterstattung über regionalen Sport und die Geschichten hinter den Ergebnissen.
  • Iversen betont die Bedeutung von Zeit, Vertrauen und Nähe sowie die Rolle sorgfältig erzählter Geschichten im sich wandelnden Sportjournalismus.

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Große Anerkennung für einen Sportjournalisten aus der Region: Jens Kragh Iversen vom „ Nordschleswiger“ gehört zu den 22 Nominierten für den Preis „Årets fortæller“, der vom Verband „Danske Sportjournalister“ vergeben wird.

Neben Iversen sind unter anderem bekannte Sportjournalistinnen und -journalisten wie Morten Bruun und Henrik Fallesen (beide TV2) sowie Henrik Lininger und Arnela Mumenovic (beide DR) nominiert.

Für Iversen selbst steht dabei weniger die persönliche Auszeichnung im Mittelpunkt. „Es ist eine Ehre, dass eine kleine Zeitung wie der Nordschleswiger überhaupt für solche Preise infrage kommt“, sagt er. Die Nominierung verstehe er vor allem als Anerkennung seiner journalistischen Arbeit – und zugleich als Wertschätzung für lokalen Sportjournalismus.

Seit mehr als 30 Jahren nah am Geschehen

Seit über drei Jahrzehnten berichtet Iversen über Sport – ob Eishockeyhalle, Fußballplatz oder Handballarena – meist ist er vor Ort, spricht mit Spielerinnen und Spielern, Trainern und Fans. Für ihn beginnt guter Sportjournalismus dort, wo das Ergebnis endet.

Nicht allein das Spiel interessiere ihn, sondern die Geschichte dahinter. Warum gewinnt eine Mannschaft? Warum verliert sie? Was geschieht abseits des Spielfelds?

Gerade diese Perspektive entspricht dem Gedanken hinter der Auszeichnung „Årets fortæller“ – also jener Journalisten, die Zusammenhänge sichtbar machen und Geschichten erzählen.

Viele Stimmen ergeben ein Gesamtbild

Dabei helfen ihm Kontakte, die über viele Jahre gewachsen sind. „Es ist von großem Nutzen, wenn ich mit vielen Leuten spreche, wenn ich eine Geschichte schreiben möchte“, sagt Iversen.

Geht es etwa um Hintergründe, die nicht öffentlich erklärt werden – etwa die Trennung von einem Trainer –, beginnt für ihn oft eine intensive Recherche. Gespräche mit Beteiligten liefern einzelne Bausteine. „Man erfährt immer ein Stück mehr. Am Ende setzt sich das wie ein großes Puzzle zur ganzen Geschichte zusammen.“

Diese Arbeitsweise verlangt Zeit, Vertrauen und Nähe – zugleich aber auch journalistische Distanz.

Sportjournalismus im Wandel

Der Beruf hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Spiele werden heute in Echtzeit kommentiert, Nachrichten verbreiten sich über viele Kanäle gleichzeitig. Auch Sportjournalisten müssen ihre Arbeit breiter aufstellen und neue Wege zu den Lesern finden.

Für Iversen bleibt jedoch entscheidend, dass sorgfältig erzählte Geschichten ihren Platz behalten. Die unmittelbare Begegnung vor Ort, das Gespräch nach dem Spiel und das Einordnen von Entwicklungen seien weiterhin der Kern seiner Arbeit.