Deutsche Minderheit

Mit Schiff, Schmaus und einem Plattfuß – Saisonabschluss mit Hindernissen

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Nicht nur im Bus, sondern auch auf dem Schiff florierten die Gespräche.

50 gut gelaunte Mitglieder des Sozialdienstes Tondern erlebten auf dem Nord-Ostsee-Kanal einen gelungenen Ausflug mit Aussicht, Büfett und einer überraschenden Extra-Pause in Rendsburg. Trotz platten Reifens blieb die Stimmung ungetrübt.

Zum Abschluss der Saison schipperten die Mitglieder des Sozialdienstes Tondern auf dem Nord-Ostsee-Kanal. 50 gut gelaunte Leute stiegen an der nordschleswigschen Westküste in den Bus, um Kurs auf Kiel zu nehmen.

„Obwohl an diesem Tag viel Verkehr war, klappte es zeitlich haargenau. Wir genossen auf dem Schiff auf dem zweiten Deck die Aussicht“, erzählt die Vorsitzende des Sozialdienstes, Irene Feddersen. Alle seien von der Tour begeistert gewesen.

Kulinarisch ging die Post ab

Kulinarisch blieben auf dem Wasser keine Wünsche offen. „Das Lunch-Büfett war einfach umwerfend und sucht seinesgleichen“, sagt sie. Indes fuhr Busunternehmer Carl Tramm von Kiel nach Rendsburg, um die Truppe wieder abzuholen.

Dabei lief es jedoch nicht ganz so wie geplant. Als er in Rendsburg vom Mittagsessen zurückkam, stand der Bus schief. „Carl rief mich an und erzählte, dass er einen Plattfuß hatte“, sagt Irene Feddersen lachend.

Aufenthalt ging in die Verlängerung

An diesem Tag spielte das Wetter mit.

Wegen der technischen Panne gab es in Rendsburg für die Ausflüglerinnen und Ausflügler um einiges mehr Zeit als geplant. Während „Superdæk“ aus Pattburg (Padborg) anrückte, um den Platten zu beheben, versüßte die Vorsitzende den Teilnehmenden die Wartezeit mit einem Eis. Das war zugleich ein kleines Trostpflaster dafür, dass es – anders als in der Einladung angekündigt – auf dem Schiff doch keinen Kaffee und Kuchen gab.

„Die Verspätung steckten alle mit Fassung weg, und wir kamen einige Stunden später als geplant nach Hause. Hunger hatte aber keiner“, so Irene Feddersen.

Nach dem krönenden Abschluss der Saison geht es bis Mittwoch, 3. September, in die Sommerpause. Dann startet die neue Saison mit einem Ausflug. „Das neue Programm erscheint bald“, versichert Irene Feddersen.