Sportler des Jahres

Wozniacki, Harder und Valgren in der engeren Auswahl

Wozniacki, Harder und Valgren in der engeren Auswahl

Wozniacki, Harder und Valgren in der engeren Auswahl

Kopenhagen
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Australian-Open-Siegerin Caroline Wozniacki gilt als Favorit auf den Titel. Foto: Greg Baker/Ritzau Scanpix

Der Kreis der Kandidaten bei der Wahl zum Sportler des Jahres in Dänemark ist von 15 auf 3 reduziert worden.

Die Jury hatte die Qual der Wahl und hat für ihre Auswahl viel Kritik einstecken müssen. Eishockeyspieler Lars Eller musste beispielsweise erkennen, dass seine Matchwinner-Rolle beim Stanley-Cup-Triumph seiner Washington Capitals in der besten Eishockey-Liga nicht reichte, um in die engere Auswahl zu kommen.

Die Fußballerin Pernille Harder, die Tennisspielerin Caroline Wozniacki oder der Radsportler Michael Valgren wird im Rahmen der großen Gala des dänischen Sports Anfang Januar 2019 zum Sportler des Jahres in Dänemark gekürt.

Michael Valgren gewann 2018 den Frühjahrs-Klassiker Amstel-Gold-Race. Foto: Marcel van Hoorn/Ritzau Scanpix

„Es sind drei Weltklasse-Athleten, die von DIF und Jyllands-Posten nominiert worden sind“, sagt Morten Mølholm Hansen, Direktor von Danmarks Idræts-Forbund (DIF): „Pernille Harder ist bereits zur Fußballerin des Jahres in Europa gekürt worden, Caroline Wozniacki hat die Australian Open und somit ihr erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen und Michael Valgren stand ganz oben auf dem Podium, als er mit seinem Sieg beim Amstel Gold Race eines der größten Eintages-Rennen des Jahres gewann.“

DIF hat seit 1991 gemeinsam mit Jyllands-Posten den offiziellen Titel als Sportler des Jahres in Dänemark verliehen.

„Wir haben noch nicht entschieden, welcher der drei Finalisten den Titel holen wird, aber es ist kein Geheimnis, dass ich einen persönlichen Favoriten habe“, sagt Morten Mølholm Hansen.

Im vergangenen Januar wurde Badmintonspieler Viktor Axelsen als Sportler des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Pernille Harder wurde um ein Tor betrogen. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“