Fussball

Jacob Bruun Larsen hat Lust auf mehr

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Basel
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Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Der Einstand gegen den Kosovo soll für Jacob Bruun Larsen nur das erste von vielen Länderspielen sein.

Jacob Bruun Larsen war der erste Neuling unter Åge Hareide seit dem Juni 2017. Der 20-jährige BVB-Profi durfte die ersten 77 Minuten spielen, als die dänische Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag im Kosovo ein 2:2-Unentschieden holten. Das Offensivtalent könnte im EM-Qualifikationsspiel am Dienstag ab 20.45 Uhr in Basel gegen die Schweiz wieder auf die Bank rutschen, hofft aber auf weitere Länderspiel-Einsätze in der Zukunft.

„Das ist eine großartige Sache. Ich denke, alle Jungs hier können sich an ihr erstes Länderspiel erinnern, und das wird bei mir nicht anders sein. Es ist hoffentlich nur eines von vielen, die folgen werden. Ich bin extrem stolz und dankbar“, sagt Jacob Bruun Larsen nach seinem Debüt: „Phasenweise habe ich das gezeigt, was ich wollte. Ich hätte gerne mehr gezeigt. Die erste Halbzeit war okay, in der zweiten bin ich nicht ins Spiel reingekommen.“

Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Fußballerisch war es für ihn kein großer Sprung nach oben.

„Im Alltag trainiere und spiele ich auf einem guten Niveau, sodass es für mich kein großer Schock war. In Dortmund ist es vielleicht ein wenig mehr technisch und schnell, während es hier vielleicht körperbetonter zugeht. Es wird bei den Trainingseingheiten mehr zur Sache gegangen als in Dortmund“, meint der 20-Jährige, der bereits seit 2015 für Borussia Dortmund spielt: „Es sind hier viele tüchtige Spieler, und es geht topprofessionell zu. Man hat mich gut empfangen, und ich bin selbstbewusst ins Spiel gegangen.“

Der Nationaltrainer zeigte sich mit dem Einstand des Dortmunders zufrieden.

„Jacob Bruun Larsen haben wir schon lange bei uns sehen wollen. In ihm steckt sehr viel Fußball, und er läuft sehr gut in die Tiefe. Er hat seine Sache gegen den Kosovo gut gemacht, obwohl ein Debüt nie einfach ist. Es war für ihn kein leichtes Spiel, denn er braucht eine Mannschaft um ihn herum, die topmotiviert ist, um seine Leistung bringen zu können“, meint Åge Hareide.

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