Handball

Dänischer Ausrutscher im letzten Test

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Odense
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Rasmus Lauge & Co. taten sich gegen Ungarn schwer. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Die Sorgenfalten sind nur wenige Tage vor WM-Beginn bei Nikolaj Jacobsen wieder etwas größer geworden. Nur drei Tage nach dem 33:19-Kantersieg gegen Ungarn zeigten Dänemarks Handballer gegen den gleichen Gegner ein ganz anderes Gesicht und kassierten eine 25:28-Niederlage.

Der Olympiasieger war beim letzten WM-Test in Odense eine Halbzeit lang völlig von der Rolle, brachte mit angezogener Handbremse im Angriff nichts zustande und lag zur Halbzeitpause mit 8:16 hinten. Die Dänen konnten sich aber nach dem Seitenwechsel steigern und hätten die Partie fast noch gedreht.

„Das war uns eine Lehre. Die erste Halbzeit war erschreckend schlecht. Wenn wir nicht hundert Prozent investieren, können viele Mannschaften uns schlagen“, sagte Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen zu TV2: „Die Niederlage ist selbstverschuldet. Wenn man nicht in die Duelle geht, kann man auch nicht gewinnen. Wir haben aber in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir wieder ins Spiel zurück kommen können.“

Die dänische Auswahl spielte erneut ohne Mikkel Hansen. Der Rückraumspieler ist am Sonnabend Vater eines Jungen geworden und wird zum WM-Auftakt am Donnerstag gegen Chile der dänischen Nationalmannschaft zur Verfügung stehen.

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