FUSSBALL

Jens Rinke trainiert bei SønderjyskE mit

Jens Rinke trainiert bei SønderjyskE mit

Jens Rinke trainiert bei SønderjyskE mit

Hadersleben/Haderslev
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Jens Rinke Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

SønderjyskE reagiert auf die Verletzung des zweiten Torhüters Nikola Mirkovic.

Mit Torhüter Jens Rinke trainierte ein alter Bekannter am Donnerstag bei SønderjyskEs Fußballern mit.

Seit dem 1. Februar ist er von seinem Vertrag bei Kolding IF entbunden. Da sich SønderjyskEs zweiter Torhüter Nikola Mirkovic erneut verletzt hat, nimmt Jens Rinke momentan am Training teil. Ob daraus eine weitere Verpflichtung wird, ist allerdings unklar.

„Jens ist heute hier, weil Mirkovic nicht voll mittrainieren kann. Wir hoffen aber, dass Mirkovic am Sonntag im Kader stehen kann. Er hat sich im Trainingslager verletzt und es geht voran“, sagte Trainer Glen Riddersholm dem „Nordschleswiger“.

Alte Bekannte

Jens Rinke stand von Januar 2014 bis August 2016 bei SønderjyskE unter Vertrag. Der 29-Jährige verbrachte allerdings die meiste Zeit auf der Bank. Er kam nur sechsmal zum Einsatz für die Hellblauen und wechselte zu Silkeborg IF. Nach einer Saison ging es weiter zu Kolding IF, wo er bis 1. Februar angestellt war.

„Jens Rinke stand bei Kolding IF in einer unglücklichen Situation. Er ist ein guter alter Bekannter bei SønderjyskE und ein Freund des Vereines. Er steht uns gerne in gewissem Umfang als Hilfe zur Verfügung, bis er eine neue Zukunft für seine Fußballkarriere findet“, erklärte Trainer Glen Riddersholm.

Einige Wechsel auf der Torhüter-Position

Eine Verpflichtung wäre nicht die erste Torwart-Rochade bei SønderjyskE in dieser Saison. Der Verein musste schon einmal auf dieser Position aufstocken, um mit drei Keepern abgesichert zu sein.

In die Saison gingen die Hellblauen mit Sebastian Mielitz, Nikola Mirkovic und dem jungen Oliver Saundry.
Als Nikola Mirkovic sich zum Saisonauftakt verletzt hatte, holten die Hellblauen Frederik Schram als Ersatz. Nach einem Monat kam Mirkovic zurück und Schram wurde an Lyngby BK verliehen.

Während der Hinrunde hatte Mielitz kurzzeitig seinen Stammplatz an Nikola Mirkovic verloren, doch nach ein paar Spielen auf der Bank stand der Ex-Bremer wieder zwischen den Pfosten. Sein Konkurrent Mirkovic konnte nicht überzeugen. Nun hat sich der Serbe erneut verletzt, und es besteht wieder Handlungsbedarf.

Perfekte Voraussetzungen

Sollte Nikola Mirkovic für längere Zeit ausfallen, wäre Jens Rinke die ideale Lösung. Er hat Erfahrung, er kennt den Verein und genießt dort hohen Respekt.

Dass er keine lange Eingewöhnungszeit braucht, wurde schon bei seinem ersten Training durch seine lauten Anweisungen deutlich. Es war, als wäre er nie weg gewesen.

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