Königinbesuch

Die Dannebrog hat in Havneby angelegt

Die Dannebrog hat in Havneby angelegt

Die Dannebrog hat in Havneby angelegt

Monika Thomsen
Röm/Rømø
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Königin Margrethe wird voller Vorfreude auf Röm erwartet. Während das Königsschiff morgens eintraf, geht die Monarchinam späten Nachmittag an Bord. Foto: Paul Sehstedt

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Das königliche Schiff kam von Sonderburg durch den Kieler Kanal. Anpassungen am Hafenkai gewährleisten, dass es bei Ebbe und auch bei Flut mit der Gangway klappt.

Während Königin Margrethe vom Schloss in Gravenstein (Gråsten) im royalen Fahrzeug auf vier Rädern um 10 Uhr auf dem Markt in Tondern anrollt, ist die Dannebrog am Sonnabendmorgen erstmals im Hafen in Havneby auf Röm eingelaufen.

Im Vorfeld wurde auf dem Hafengelände Klarschiff gemacht. „Wir freuen uns sehr und sind dabei, die Verhältnisse am Hafen anzupassen“, erläuterte Hafenchef Thorkil Hansen dem „Nordschleswiger“ einige Tage vor dem erwarteten Ereignis.

Die Gangway ist gesichert

An der Kante des Kais wurden Anpassungen für den Steg der Dannebrog vorgenommen. Über diesen schreiten ab 19 Uhr unter anderem die 31 Stadtratspolitikerinnen und Stadtratspolitiker mit ihren Partnerinnen und Partnern.

Die Anpassungen sei mit Rücksicht auf den unterschiedlichen Wasserstand bei Ebbe und Flut erforderlich, so Hansen.

Die Luxusyacht der Königsfamilie wurde 1932 gebaut. Foto: Paul Sehstedt

Die Dannebrog, die von Sonderburg (Sønderborg) aus durch den Kieler Kanal Kurs auf Havneby genommen hat, liegt am Entladekai direkt vor dem Hafenbüro vor Anker.

„Das ist absolut die kürzeste Strecke. Und kürzer, als wenn das Schiff Skagen umrundet und durch den Skagerrak hätte kommen sollen“, erläutert Thorkil Hansen.

Die Dannebrog wartete vor Sylt auf das Einsetzen der Flut, und ein Lotse aus Esbjerg geleitete das Schiff sicher durch das Wattenmeer in den Havnebyer Hafen.

Das Hafenbecken ist gereinigt worden, und die Fahnen sind gehisst.

Empfang in Trachten

Wenn die Monarchin um 16.35 Uhr in Havneby eintrifft, wird sie von einer örtlichen Delegation in Insel-Trachten empfangen.

Um 21 Uhr verlassen die Gäste das Königsschiff, und die Majestätin folgt eine halbe Stunde später. Zum Abschied steht gemeinsames Singen in Regie des Chores Sing’n Swing als letzter Tagesordnungspunkt auf dem elfeinhalbstündigen Programm des Königinbesuchs.

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