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Karsten Beier erklärt sich in Deutschland

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Esbjerg
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Foto: Christer Holte/Ritzau Scanpix

Auch in Deutschland ist das Fuhrunternehmen Beier wegen der Unterbringung seiner Mitarbeiter unter Druck geraten. Dort hat Karsten Beier öffentlich Stellung bezogen.

In Dänemark schweigt er noch, doch in Deutschland hat sich Karsten Beier, Chef vom Fuhrunternehmen Kurt Beier Transport, erstmals durch ein Kommunikationsbüro zum Philippiner-Fall zu Wort gemeldet. Er bedauere das Geschehen der vergangenen Wochen. Zudem kündigte er Besserungen an.

Der Hintergrund: Seit Anfang November laufen die Untersuchungen des deutschen Zolls zu den Arbeitsbedingungen der philippinischen Fahrer der Tochtergesellschaft von Kurt Beier Transport. Seitdem verharren die Fahrer auf einem Betriebsgelände in Ense (Nordrhein-Westfalen) aus, so die Pressemitteilung des Unternehmens.

„Die Entwicklungen der vergangenen Wochen bedauere ich sehr. Wichtig ist mir gleich vorweg zu sagen: Die weitere Situation darf nicht auf dem Rücken der LKW-Fahrer ausgetragen werden. Am 4. November haben wir bereits versucht, vor Ort das gemeinsame Gespräch zu suchen. Dies hat die niederländische Transportarbeitergewerkschaft FNV leider nicht zugelassen“, so Beier.

Sollten die laufenden Untersuchungen ergeben, dass die Gehälter seiner Fahrer die Mindestlohnanforderungen unterschritten, würde das Unternehmen sofort reagieren, erklärt er. Des weiteren versuche er, die Lebensumstände seiner Fahrer in Ense zu verbessern. „Unsere Fahrer besitzen sowohl eine polnische als auch zusätzlich eine private Auslandskrankenversicherung“, versicherte der Fuhrunternehmer.

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