Interview

Royal Run: „Würdiger Abschluss für 2020-Feierlichkeiten“

Royal Run: „Würdiger Abschluss für 2020-Feierlichkeiten“

Royal Run: „Würdiger Abschluss für 2020-Feierlichkeiten“

Sonderburg/Sønderborg
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Erik Lauritzen, Daniel Günther und Thomas Andresen (v. l.) nach dem Lauf der Meile hinter dem Sonderburger Schloss. Foto: Karin Riggelsen

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Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen nahm als Vorsitzender des Präsidiums von „Genforeningen 2020“ am Royal Run teil. Wiedervereint mit Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen und Ministerpräsident Daniel Günther gab die Runde dem „Nordschleswiger“ im Zielbereich ein Interview.

Wie geht es den grenzüberschreitenden Beziehungen in einer Zeit, wo die Grenze ja sehr deutlich ist? Habt ihr die eine Meile genutzt, um Angelegenheiten zu besprechen?

Thomas Andresen: „Ich muss jetzt ganz ehrlich sein und sagen, ich hatte Mühen, den Lauf überhaupt zu absolvieren und konnte gar nicht wirklich dran denken, mich zu unterhalten. Aber wir haben genug Gelegenheit, nach dem Lauf noch was zu besprechen. Beim Lauf selbst ging es eigentlich eher ums Überleben für mich.“

Daniel Günther konnte mit dem Kronprinzen bis ins Ziel Schritt halten. Foto: Karin Riggelsen

Daniel Günther, wie ist das für Sie, zum ersten Mal die Bürgermeister von Apenrade (Aabenraa) und Sonderburg wieder persönlich zu sehen. Sich nach Corona wieder treffen und austauschen zu können, persönlich und ohne Maske.

Daniel Günther: „Ein wirklich schönes Gefühl. Wir haben ja zwischendurch auch Kontakt gehabt. Aber in der Tat ist es jetzt wirklich befreiend, hier wieder miteinander zu sprechen. Ich halte das auch für sehr, sehr wichtig. Wir haben die Chance gleich genutzt, und uns im Umfeld des Laufs auch verabredet. Denn eine Meile ist natürlich eine sehr kurze Distanz, um zu sprechen. Und ich muss auch sagen, dass er (der Kronprinz) ja auch gut Tempo gemacht hat. Aber danach und davor haben wir viel Austausch.“

Erik Lauritzen: „Es war gut, sich mal wieder zu sehen. Gut, dass Daniel Günther mit dabei sein kann. Das zeigt ja, dass wir einiges miteinander zu besprechen haben, dass wir ein gemeinsames Interesse haben. Das ist einfach gut für Nordschleswig, für das ganze Grenzland.“

Gelegenheit, um Danke sagen

Hat man nach Corona generell viel nachzuholen? Gibt es Nachholbedarf, um Sachen zu klären?

Daniel Günther: „Es gab ja auch während der Corona-Krise einen Austausch untereinander. Aber es ist gut und wichtig, dass die Treffen jetzt auch wieder persönlich stattfinden können.“

Thomas Andresen: „Ich würde sagen: Bei den 2020-Feierlichkeiten war der Nachholbedarf am größten, um sie gut, feierlich und würdig abzuschließen. Das hier war eine wahnsinnig gute Möglichkeit, sich wieder mit Schleswig-Holstein zu verknüpfen und um auch als Präsident des Genforening-Sekretariats ordentlich Danke zu sagen für die Veranstaltungen, die es auf der deutschen Seite gab. Danke zu sagen für die große Unterstützung, die es von Daniel Günther und Schleswig-Holstein in dieser Verbindung gab. Viele Repräsentanten haben uns persönlich besucht. Das war mit das Wichtigste, warum es gut war, sich heute treffen zu können.“

Daniel Günther, Erik Lauritzen und Thomas Andresen (v. l.) kurz vor dem Start auf der Klappbrücke. Foto: Arne Matthiesen
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