Bildung

„Schmerzliche Entscheidung“: Die Frösleer Nachschule macht zu

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Fröslee-Lager
Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den renovierten Baracken des ehemaligen Gefangenenlagers (Archivfoto).

Sinkende Schülerzahlen und steigende Kosten bedeuten, dass die Frøslev Efterskole im Sommer die Pforten schließt. Das laufende Schuljahr wird wie geplant vollendet.

Der Vorstand der Frösleer Nachschule sieht keinen anderen Ausweg: Ende Juli schließt die Schule.

„Es ist für den Vorstand eine schwere und schmerzvolle Entscheidung“, schreibt dieser in einer Pressemitteilung.

Die Schülerinnen und Schüler, die derzeit die Nachschule im Frösleelager besuchen, können das Schuljahr wie geplant schließen. Im August wird jedoch keine neue Schülergruppe aufgenommen.

Der Vorstand spricht von einer „kontrollierten Schließung“, die in Schritten „ohne wesentliche Unannehmlichkeiten für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Mitarbeitende“ durchgeführt wird.

Probleme seit fünf bis sechs Jahren

Die Schule leidet unter sinkenden Schülerzahlen. Gleichzeitig seien die Kosten deutlich gestiegen, so der Vorstand.

„Der Betrieb der Frøslev Efterskole steht seit fünf bis sechs Jahren unter Druck“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Inflation und die steigenden Energiepreise hätten die Kosten in die Höhe getrieben. Daher könne man kein Gleichgewicht zwischen den möglichen Schülerzahlen und den Ausgaben herstellen.

Generalversammlung im April

Die Mitarbeiterschaft, die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler sind in der vergangenen Woche informiert worden. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler, die sich für das kommende Schuljahr angemeldet haben, sowie deren Eltern.

Der Vorstand möchte bei der Generalversammlung im April genauer über die Gründe für den Beschluss informieren. Er will auch über die Möglichkeiten eines Neustarts informieren.

Die Frösleer Nachschule wurde 1995 gegründet. Sie baut auf den Werten N.F.S. Grundtvig und Kresten Kold auf.