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Sønderjyske hält an einem der wenigen Eigengewächse fest

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Andreas Oggesen hängt bei Sønderjyske zwei weitere Jahre dran.

Lediglich 6 der 27 Fußballer im Kader von Superligist Sønderjyske stammen aus Nordschleswig. Der Apenrader Andreas Oggesen wird auch weiterhin dazugehören. Der 30-Jährige hat seinen Vertrag verlängert.

Andreas Oggesen hat seinen Vertrag bei Fußball-Superligist Sønderjyske um zwei weitere Jahre bis zum Sommer 2027 verlängert. Der 30-Jährige war im Sommer 2023 zu Sønderjyske zurückgekehrt, nachdem er von 2016 bis 2023 in Fredericia und Silkeborg kickte.

Der Apenrader, der seinerzeit über Aabenraa Boldklub und SUB Sønderborg in die Jugendabteilung von Sønderjyske wechselte, ist eines von nur wenigen Eigengewächsen im Kader von Sønderjyske. Früher waren es noch weniger, aber aktuell stammen 6 von 27 im Sønderjyske-Kader aus Nordschleswig.

Andreas Oggesen (30) aus Apenrade (Aabenraa), Rasmus Vinderslev (27) aus Hadersleben, Olti Hyseni (17) aus Sonderburg (Sønderborg) und Tobias Sommer (23) aus Starup werden regelmäßig eingesetzt, während Anders Bergholt (20) aus Düppel (Dybbøl) und Gustav Drest Wagner (19) aus Hadersleben noch auf ihre Chance warten müssen.

Andreas Oggesen kam bereits im Mai 2012 zu seinem Debüt für Sønderjyske. Hier eine Szene aus einem Spiel gegen AaB 2014.

„Es ist schön, dass meine Fußballzukunft nun für die nächsten paar Spielzeiten geklärt ist. Ich bin sehr gerne im Verein und freue mich darauf, noch lange Teil der Mannschaft zu sein. Wir befinden uns auf einem guten Weg und hoffen, dass wir uns als Superliga-Mannschaft etablieren können“, sagt Andreas Oggesen.

Der Apenrader hat sechs U18- und drei U19-Länderspiele für Dänemark absolviert, gemeinsam mit späteren A-Nationalspielern wie Yussuf Poulsen und Riza Durmisi – damals noch als offensiver Mittelfeldspieler. Mittlerweile ist er zum Rechtsverteidiger umgeschult worden.

„Als ich zurückkam, hatte ich nicht erwartet, dass ich Rechtsverteidiger spielen sollte, aber so ist es gekommen, und mittlerweile habe ich Gefallen daran gefunden“, so Oggesen, der im Mai 2012 sein Debüt für Sønderjyske gab und 2016 zur Vizemeister-Mannschaft gehörte, bevor er zum FC Fredericia wechselte, um mehr Einsatzminuten zu bekommen.

Andreas Oggesen ist bei Sønderjyske vom Mittelfeldspieler zum Rechtsverteidiger umgeschult worden.

„Es ist bewundernswert, wie er sich in die neue Position eingearbeitet hat. Er ist ehemaliger Mittelfeldspieler, der sich aber voll und ganz auf die Position des Außenverteidigers eingestellt hat, auf der er sowohl in der Defensive als auch in der Offensive seinen Beitrag leistet“, meint Sportchef Casper Daather.

Andreas Oggesen steht vor seinem 113. Einsatz für Sønderjyske, wenn es am Sonntag ab 14 Uhr zum Superliga-Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Silkeborg IF kommt.