Warnung der Behörden

Listerien-Fund: Lachs, Makrele und Hering zurückgerufen

Listerien-Fund: Lachs, Makrele und Hering zurückgerufen

Listerien-Fund: Lachs, Makrele und Hering zurückgerufen

DODO/Ritzau
Kopenhagen
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Vorsicht vor einigen Fischprodukten aus Hirtshals. Foto: Sofie Mathiassen/Ritzau Scanpix

Mehrere warm geräucherte Produkte aus verschiedenen Supermärkten sind betroffen. Die Nahrungsmittelbehörde rät dazu betroffenen Produkte zurückzubringen.

Das Fischunternehmen Hirtshals Seafood hat am Sonnabend Alarm geschlagen, nachdem in einer Reihe von warm geräucherten (varmrøget) Fischprodukten, die in verschiedenen Supermärkten in Dänemark verkauften werden, Listerien-Bakterien gefunden worden sind. Das berichtet die Nahrungsmittelbehörde in einer Pressemitteilung.

Bei den Produkten handelt es sich um warm geräucherten Lachs, warm geräucherte Makrele, warm geräuchertes Makrelenfilet und warm geräucherten Hering, die unter anderem in den Supermärkten Bilka, Føtex, Rema 1000, Netto, Kvickly und Super Brugsen gekauft werden können.

„Es besteht ein Risiko, dass die Produkte Listerien enthalten können, da in einzelnen Produkten die Bakterien entdeckt wurden“, schreibt die Nahrungsmittelbehörde in der Mitteilung.

Die betroffenen Artikel sind mit den Marken Hirtshals Røgeri, Rema 1000, Vores, Bådsmand, Blue Ocean, Gestus und Omhu gekennzeichnet. Ihr Haltbarkeitsdatum liegt in der Spanne zwischen dem 22. November und dem 10. Dezember.

Die Behörde rät dazu, Produkte, die betroffen sein könnten, zurück in den Supermarkt zu bringen, wo sie gekauft wurden.

Eine Infektion mit Listerien-Bakterien kann die lebensgefährliche Krankheit Listeriose verursachen.

Rund 50 Personen erkranken in Dänemark jedes Jahr. Vor allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind gefährdet.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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