Handball

Sønderjyske HH wartet seit vier Monaten auf einen Liga-Sieg

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Rasmus Glad Vandbæk und seine Mannschaft haben die letzten neun Liga-Spiele nicht mehr gewonnen, gehen aber dennoch mit der besten Ausgangsposition in die Abstiegsrunde.

Die Handballer von Sønderjyske HH haben auch im neunten Anlauf in der Liga nicht gewonnen, aber wenigstens in letzter Sekunde den neunten Tabellenplatz gesichert.

Nach 41 Jahren in der besten dänischen Handballliga ist für KIF Kolding Schluss. Ein 27:27-Unentschieden gegen Sønderjyske HH reichte nicht für den dänischen Rekordmeister, der aus dem Oberhaus abgestiegen ist.

Die Punkteteilung reichte hingegen für die Hellblauen, die somit zum Abschluss der regulären Saison vom zehnten auf den neunten Tabellenplatz kletterten.

Kleine Vorteile in der Abstiegsrunde

„Wir haben für die Abstiegsrunde nun die besten Karten an der Hand. Bei Punktgleichheit wären wir gegenüber allen anderen Gegnern besser. Gleichzeitig haben wir am ersten Spieltag der Abstiegsrunde spielfrei und somit eine Woche mehr Zeit, um die fehlenden Spieler wieder fit zu bekommen. In einer engen Abstiegsrunde, wo wir statt der bisherigen zwölf Punkte Vorsprung auf Grindsted nur noch zwei haben, geht es darum, alle Vorteile auf unsere Seite zu bringen“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Morten Bjørnshauge, Mathias Rex und August Wiger fehlten in Kolding, und zudem musste Gabriel Setterblom verletzt raus.

Sønderjyske HH beginnt die Abstiegsrunde mit einem Heimspiel gegen Ribe-Esbjerg HH, voraussichtlich am 23. April. Danach folgen Auswärtsspiele gegen Nordsjælland und Grindsted, bevor die Abstiegsrunde mit einem Heimspiel am 3. Mai gegen TMS Ringsted beendet wird.

Zu oft unentschieden gespielt

„Wir haben zuletzt einige gute Leistungen gezeigt, aber viel zu oft unentschieden gespielt und zu wenig gewonnen. Wir brauchen mal wieder einen Sieg“, meint Vandbæk.

Die Hellblauen haben seit dem 21. Dezember nicht mehr gewonnen. Neun Spiele sind sie schon ohne Sieg. Darunter sind allerdings auch vier Unentschieden. Die vierte Punkteteilung war das 27:27 gegen KIF Kolding.

„Es wurde die erwartet zerfahrene Begegnung gegen einen Gegner, für den sehr viel auf dem Spiel stand. Es haben einige Leute gefehlt, aber wir haben gut gekämpft“, so der Trainer.

Sønderjyske HH führte über die gesamte erste Halbzeit hinweg, machte in den ersten elf Minuten der zweiten Hälfte jedoch nur ein Tor und geriet mit 16:18 in Rückstand. Zehn Minuten vor Schluss führte KIF 23:20, doch die Gäste kamen wieder heran und kamen eine Sekunde vor Schluss durch Ebbe Stankiewicz zum 27:27-Ausgleich.

Nicolaj Jørgensen (10), Magnus Fredriksen (5), Patrick Volz (3), Sebastian Augustinussen (3), Ebbe Stankiewicz (2), Tobias Gregers Schmidt (2), Lucas Rehfus (1) und Magnus Holpert (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.