Handball

Sønderjyske HH hält im Kampf um die Endrunde den Anschluss

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Nicolaj Jørgensen erzielte aus zwölf Versuchen elf Tore.

Der dänische Rekordmeister aus Kolding musste sich in Sonderburg klar geschlagen geben. Nicolaj Jørgensen überragte beim deutlichen 35:28-Sieg von Sønderjyske HH.

Der Blick nach unten ist kein Thema mehr. Die Handballer von Sønderjyske HH haben mit einem ungefährdeten 35:28-Heimsieg gegen KIF Kolding einen weiteren Konkurrenten abgehängt und im Kampf um die acht Endrunden-Plätze den Anschluss wieder hergestellt.

„Das war ein wichtiger Sieg für uns, mit dem wir uns im Rennen um die Top 8 halten“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Der dänische Rekordmeister war am Mittwochabend klar unterlegen und lief über fast die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher. Sønderjyske HH ging nach einem 19:15-Halbzeitstand bereits in der 36. Minute mit 23:15 in Führung. Spätestens beim 30:21, zehn Minuten vor Schluss, war alles gelaufen.

Taktisch war kein Plan B nötig

„Wir haben richtig gutes Spiel gemacht. Das war auf einem hohen Niveau. Das Fundament wurde in der Deckung gelegt, wo wir die Fehler des Gegners bestraft haben. Wir sind sehr zufrieden“, so Vandbæk, der sich auch über die Angriffsleistung freuen konnte: „Unser Sechs gegen Sechs lief gut. Wir mussten gar nicht in die Werkzeugtasche nach anderen taktischen Elementen greifen.“

Nicolaj Jørgensen war mit elf Toren aus zwölf Versuchen der überragende Mann, der Trainer von Sønderjyske HH freute sich allerdings auch, dass der lange verletzte Gabriel Setterblom immer besser in Schwung kommt.

Nicolaj Jørgensen (11), August Wiger (5), Patrick Volz (5), Ebbe Stankiewicz (3), Morten Bjørnshauge (3), Gabriel Setterblom (3), Magnus Fredriksen (2), Mathias Rex Dorgelo (2), Tobias Gregers Schmidt (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.