Kommunalpolitik

Apenrader Schwimmbadbau verzögert sich

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Mit Stützen wird die Badeanstalt gesichert, damit sie nicht einstürzt. Ein Neubau soll her. Mit den Arbeiten sollte im Frühjahr 2025 begonnen werden. Daraus wird jetzt nichts.

120 Millionen Kronen hatte der Stadtrat für den Neubau der Schwimmhalle eingeplant. Vier Unternehmen hatten ihre Angebote abgegeben – keines konnte die Forderungen jedoch voll erfüllen. Jetzt wird politisch nachgearbeitet.

Der Apenrader Stadtrat hatte sich geeinigt: Ein Schwimmbadneubau soll her. Die alte Schwimmhalle ist marode, und die Eisenträger im Fundament rosten. Noch halten Stützen das Bauwerk, sodass die Halle genutzt werden kann.

Laut Plan sollte der Neubau im Frühjahr 2025 beginnen und 2027 dann die Eröffnung gefeiert werden.

Plan auf Eis gelegt

120 Millionen Kronen waren dafür von den Stadtratspolitikerinnen und -politikern bereitgestellt worden. Daraus wird jetzt allerdings nichts, denn von den vier Unternehmen, die ein Angebot abgegeben hatten, konnte keines die Wünsche und Anforderungen erfüllen. Deshalb wurde entschieden, den Prozess vorerst zu stoppen, um ihn dann – mit neuen Kriterien – wiederaufzunehmen.

Neue Angebote einholen

Beraterunternehmen arbeiten derzeit daran, neue Rahmenrichtlinien und insbesondere neue finanzielle Bedingungen auszuarbeiten, denn diese stellen die vorrangigen Herausforderungen. Das hat die Auswertung der Ausschreibung ergeben, heißt es im jüngsten Protokoll des Freizeit- und Kulturausschusses.

Auch der Finanzausschuss hat sich bei der jüngsten Sitzung in einem geschlossenen Punkt mit dem Schwimmhallenbau beschäftigt.

Wann der Prozess wiederaufgenommen werden kann, steht bislang nicht fest.