Stadtentwicklung

Baden mit Stil: In Apenrade denkt man groß

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Geht es nach dem Freizeitausschuss, gibt es eine Komplettlösung für die Seebadeanstalt.

Der Kultur- und Freizeitausschuss möchte sich nicht mit einer „kleinen Lösung“ zufriedengeben. Die neue Seebadeanstalt soll neben geeigneten sanitären Anlagen auch ein Zuhause für naturnahen Unterricht und verschiedene Wassersportarten werden. Neben den Winterbadenden käme das auch anderen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Tourismus zu Gute.

„Das wäre doch eine tolle Sache, wenn wir hier eine Seebadeanstalt bekämen“, meint Gisela Møller. Die Apenraderin geht oft am Apenrader Strand spazieren und genießt die Nähe zum Meer. Im Sommer nutze sie den Strand gemeinsam mit der Familie.

Aufwerten des Strandes

Es wäre aber noch viel besser, wenn man auch auf der anderen Seite der Mole unter sicheren Verhältnissen baden könnte“, sagt sie – so wie es im Alsensund in Sonderburg (Sønderborg) möglich sei. „Das wäre schon toll. Und es würde das ganze Strandgebiet aufwerten“, meint sie.

Auch der Tourismus könne davon profitieren, wenn „wir ein tolles Urlaubsangebot bieten könnten“, fügt die Apenraderin hinzu.

Der kommunale Ausschuss für Kultur und Freizeit hat bei der jüngsten Sitzung entschieden, sich dem Ziel, eine solche Seebadeanstalt zu bauen, weiter zu nähern.

Welches Ergebnis soll es eine?

Das Thema ist schon seit einigen Jahren auf der Tagesordnung des Ausschusses und des Stadtrats. Im Stadtrat wurden jüngst 18 Millionen Kronen, verteilt über drei Jahre, für das Projekt „Seebadeanstalt“ zur Verfügung gestellt.

Mit den Geldern ist jedoch nicht die „große Lösung“ möglich. Deshalb musste der Ausschuss eine Entscheidung treffen.

Aus drei Szenarien mussten die Ausschussmitglieder wählen.

  • Dass eine Badeanstalt für das festgelegte Budget in Höhe von 18 Millionen Kronen errichtet wird, mit den Funktionen und Möglichkeiten, die innerhalb dieses finanziellen Rahmens realisiert werden können.
  • Dass die Verwaltung mit Fundraising beginnt, um einen größeren finanziellen Rahmen zu erreichen, mit dem die Umsetzung der Erweiterungsmöglichkeiten für die Badeanstalt ermöglicht werden können.
  • Dass mögliche Interessenbekundungen von privaten Investorinnen oder Investoren abgewartet werden, die bereit sind, finanziell zum Projekt beizutragen.

Die „große Lösung“ ist angepeilt

Entschieden haben sich die Politikerinnen und Politiker für die Gesamtlösung. Man wolle nun den größtmöglichen finanziellen Rahmen suchen, um das „große Projekt“ durchführen zu können.

Eine Million Kronen sind dafür in diesem Jahr bereitgestellt worden, um nach möglichen Geldgebenden zu suchen.