Eishockey

Comeback-Sieg stärkt das angekratzte Selbstvertrauen

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William Boysen ist nach einer Saison mit Höhen und Tiefen weiter zuversichtlich.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs einen großen Schritt nach vorne gemacht. Gegen den direkten Konkurrenten aus Herlev wurde aus einem 1:3-Rückstand ein 7:4-Sieg gemacht.

Tabellenplatz acht nach der regulären Saison, ein Playoff-Duell gegen den souveränen Tabellenführer aus Herning und Sommerferien bereits im März.

So sah das wahrscheinlichste aller Szenarien nach einem deprimierenden ersten Drittel des richtungsweisenden Heimspiels gegen den direkten Konkurrenten aus Herlev aus.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE hatten forsch begonnen und früh 1:0 geführt, waren aber durch den sofortigen Ausgleich aus der Bahn geworfen worden. Der amtierende dänische Meister fand aber mit viel Leidenschaft und Schwung ins Spiel zurück und machte aus einem 1:3-Rückstand einen 7:4-Sieg.

Nur wenige Comeback-Siege

„Das ist ein Sieg, der uns Selbstvertrauen gibt. Von diesen Comeback-Siegen hatten wir in dieser Saison nicht so viele, dieser kommt zu einem guten Zeitpunkt“, sagt SønderjyskE-Stürmer William Boysen zum „Nordschleswiger“.

Nach drei Niederlagen in Folge ist der Titelverteidiger in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

„Die Leistungen sind in dieser Saison schwankend gewesen, es gab viele Höhen und Tiefen. Wir wissen aber, dass wir es können, und haben den Glauben an uns nicht verloren. Es sind noch viele Spieler aus der vergangenen Saison da, und wir haben in den entscheidenden Spielen das Selbstvertrauen. Wenn die Leute, die fehlen, wieder zurück sind, sieht es gut für uns aus“, meint William Boysen.

SønderjyskE musste gegen Herlev ohne Oskar Drugge, Joseph Jonsson, Alexander Wiklund, Daniel Kønig Hansen und Jacob Schmidt-Svejstrup auskommen und muss bereits am Freitag auswärts gegen Esbjerg ran.

Duell gegen Herning „nicht optimal“

Der dänische Meister steht in der Tabelle weiter auf Rang sechs und will in den verbleibenden drei Spielen ein Abrutschen auf Rang acht vermeiden, um im Playoff-Viertelfinale Herning Blue Fox aus dem Wege zu gehen.

„Wir sprechen nicht darüber, aber alle wissen es. Herning ist in dieser Saison souverän gewesen, da ist es nicht optimal, gleich zu Beginn gegen die zu spielen“, so William Boysen.

Herning führt mit 97 Punkten die Tabelle vor Odense (81), Rungsted (77), Aalborg (73), Esbjerg (67), SønderjyskE (63), Frederikshavn (60), Herlev (59) und Rødovre (20) an. SønderjyskE und Aalborg haben ein Spiel mehr als die Konkurrenz absolviert.

SønderjyskE - Herlev Eagles (1:3,3:0,3:1) 7:4

1:0 William Pelletier (3:38/Ass.: David Madsen, Oliver Nielsen), 1:1 Kasper Bunch Larsen (4:35), 1:2 Tim Daly (16:17), 1:3 Kasper Bunch Larsen (18:36), 2:3 Mathias Borring Hansen (22:24/Ass.: Valdemar Ahlberg/5 gegen 4), 3:3 William Boysen (27:21/Ass.: Gabriel Desjardins), 4:3 Rasmus Lyø (29:03/Ass.: Valdemar Ahlberg, William Boysen/5 gegen 4), 4:4 Mathias Lehmann Hansen (41:38), 5:4 Jacob Panetta (43:50/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Oscar Schulze), 6:4 Mathias Borring Hansen (52:51), 7:4 Gabriel Desjardins (59:42/Ass.: Mathias Borring Hansen).

Zeitstrafen: SE 4x2 – Herlev 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Martin Theiltoft Christensen/Rasmus Haarkær Ankersen. Zuschauer: 1.878.