Leserbeitrag

„Yoga-Wochenende im Haus Quickborn: Im Quadrat atmen“

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Die Übungen beim Yoga forderten heraus, berichtet Hans Schmidt Petersen (Symbolfoto).

Hans Schmidt Petersen berichtet von seinen Erfahrungen beim Yoga – und welche Gedanken ihm dabei kamen.

Atmen ist essenziell und fester Bestandteil des Yoga. Die Kunst des Atmens zu meistern, ist eine Herausforderung – aber eine lohnende.

Im Wald

Nach einer entspannten Wanderung durch den Buchenwald liegen wir nun auf unseren Matten. Die Sonne schimmert durch die Zweige, die Luft ist frisch, und unsere Yoga-Meisterin leitet uns sanft durch die Atemübung: Einatmen auf vier, halten auf vier, ausatmen auf vier, wieder halten auf vier. Ein einfacher Rhythmus, ein meditatives Quadrat.

Meine Gedanken wandern – zu Geometrie, zur Natur, zu den anderen Teilnehmern, die bereits tief in den Übungen versunken sind. Ich konzentriere mich, finde meinen eigenen Rhythmus und merke: Es funktioniert! Die anfängliche Skepsis weicht einem Gefühl von Ruhe. Die Stimme der Meisterin begleitet uns durch die Einheit, und als wir mit einem „Namasté“ enden, spüre ich eine angenehme Entspannung.

Balance

Beim Winter-Yoga-Wochenende fanden die Teilnehmenden auch Entspannung in der Natur.

Die Füße sind das Fundament unseres Gleichgewichts. Heute fordern wir es heraus. Unsere Yoga-Meisterin, mit sanfter, bestimmter Stimme, führt uns durch eine Reihe von Übungen auf einem Bein – eine Herausforderung, aber auch eine spannende Erfahrung.

Zunächst liege ich entspannt auf dem Rücken, atme ruhig. Doch dann geht es in den Stand: Ein Bein angehoben, die Fußsohle gegen das Knie gedrückt. Ein kurzer Moment der Stabilität – dann kippe ich. Schnell fange ich mich wieder und versuche es erneut. Die anderen machen es scheinbar mühelos, doch ich nehme es mit Humor. Yoga ist ein Prozess, kein Wettkampf. Mit jedem Versuch gelingt es ein wenig besser.

Während wir uns durch verschiedene Balance-Positionen bewegen, wird es anstrengend – aber auch erfüllend. Ich spüre Muskeln, die ich sonst kaum beachte. Selbst als ich aus einer Übung heraus ins Wanken gerate, bleibt ein Lächeln. Am Ende der Einheit sitze ich erschöpft, aber zufrieden auf der Couch. Mein Gleichgewicht mag noch nicht perfekt sein, aber der Weg dorthin macht Spaß.

Hinweis

Dies ist ein Leserinnen- oder Leserbeitrag. Er gibt nicht notwendigerweise die Ansicht der Redaktion wieder. „Der Nordschleswiger“ übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.

Die Yoga-Gruppe im Haus Quickborn