Leserinnenbeitrag

Projektwoche in Pattburg mit Forschung, Kreativität und Innovation

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Pattburger Schulkinder widmeten sich naturwissenschaftlichen Themen.

In der alljährlichen NiM-Woche (Naturwissenschaften im Mittelpunkt) schwirrten auch die Kinder der Deutschen Schule Pattburg aus, um sich mit Schwerpunktthemen zu beschäftigen. Lehrerin Kerstin Schröder hat die Ereignisse und den Einsatz der Klassen zusammengetragen.

Die Klassen 0 und 1 widmeten sich in der NiM-Woche dem Thema „Byens fremtid“ (Die Zukunft der Stadt). Die Kinder nahmen an vielfältigen Aktivitäten teil, die ihre Kreativität und Vorstellungskraft förderten.

Unter der Leitung von Wiebke T., Lars, Susan und Wiebke B. bauten die Kinder Transportmittel der Zukunft, unternahmen Fantasiereisen und errichteten in der Sporthalle eine Stadt der Zukunft. Dabei hatten sie die Gelegenheit, ihre Ideen und Visionen von einer modernen und lebenswerten Stadt zu verwirklichen.

Aktiv erkundet

Kreatives Basteln in der NiM-Woche

Im Sportprojekt wurden zunächst Häuser und Fahrzeuge der Zukunft auf spielerische Weise erkundet. Mithilfe von Steckwürfeln, Rollbrettern und vielen weiteren Sportgeräten entstanden kreative Bewegungsübungen, die den Kindern nicht nur Spaß machten, sondern auch ihre Vorstellungskraft anregten.

Im Anschluss daran begaben sich die Gruppen auf eine Traumreise in die Stadt der Zukunft. Mit geschlossenen Augen und viel Fantasie stellten sich die Kinder vor, wie das Leben in vielen Jahren aussehen könnte.

Inspiriert von ihren Erlebnissen entstanden bunte Zukunftsbilder, in denen schwebende Autos, sprechende Häuser oder fliegende Spielplätze zu sehen waren. Danach bastelte jedes Kind ein eigenes Haus, das schließlich Teil einer großen gemeinsamen Stadt wurde: die Stadt der Zukunft.

Forschungsarbeit auf dem Rollbrett
Projektarbeit an und auf den Yoga-Matten

Fortbewegung mit Sonderausstattung

In der Bastelgruppe drehte sich alles um die Fahrzeuge der Zukunft. Die Kinder konnten selbst entscheiden, wie sich ihre Fahrzeuge fortbewegen: ob fliegend, schwimmend, tauchend oder sogar ganz neu erfunden.

Aus gesammelten Alltagsmaterialien wie Kartons, PET-Flaschen, Bechern, Milchkartons und vielem mehr entstanden fantasievolle Fortbewegungsmittel – jedes mit besonderen Eigenschaften und kreativer Sonderausstattung.

Am Ende der Woche konnten alle stolz auf ihre Werke blicken – eine farbenfrohe Zukunftslandschaft, die nicht nur zeigt, was mit Kreativität alles möglich ist, sondern auch, wie spannend und vielfältig gemeinsames Lernen sein kann.

Die zum Teil sehr kreativen Anfertigungen zur Projektwoche wurden ausgestellt.

Projektwoche der Klassen 2 bis 4

Eine Woche lang verwandelten sich die Schülerinnen der Klassen 2 und 3/4 in junge Stadtplanerinnen, Architektinnen und Zukunftsforscherinnen. Im Rahmen der diesjährigen NiM-Woche stand ebenfalls das Thema „Die Stadt der Zukunft“ im Mittelpunkt des Unterrichts – spannend, lehrreich und mit jeder Menge Spaß verbunden.

Gleich zu Beginn am Montag tauchten die Kinder mit dem Film „WALL·E“ in eine mögliche Zukunft ein, in der die Erde durch Umweltzerstörung und Konsum unbewohnbar geworden ist.

In der Themenwoche waren die Kinder eifrig am Gestalten, Basteln und Bauen.

Der Film regte zum Nachdenken an: Wie wollen wir leben? Wie muss eine Stadt aussehen, die lebenswert, nachhaltig und menschlich ist?

Anschließend ging es für die Klasse 2 zum Schwimmen – ein sportlicher Ausgleich zum nachdenklichen Start in die Woche.

Rätselnd durch Flensburg

Am Dienstag erkundeten die Kinder Flensburg bei einer kindgerechten Stadtführung mit Quiz. Vom Nordertor über die St. Marienkirche bis zur Roten Straße lernten sie die Stadt aus neuen Perspektiven kennen. Natürlich durfte auch eine Spielpause an der Hafenspitze nicht fehlen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Mittwoch, an dem die Kinder das Technische Rathaus besuchten. Dort wurden sie von Frau Martinsen, einer Stadtplanerin, herzlich empfangen, die ihr ganzes Team mitgebracht hatte.

Forschungsbesuch in Flensburg

In einem niveauvollen und gleichzeitig kindgerechten Gespräch erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Stadtplanung funktioniert, welche Herausforderungen es gibt – und wie sie selbst mitgestalten können.

Im Anschluss führte Stadtplaner Christian die Kinder sogar zu einem ihrer letzten Stadtplanungsprojekte: dem beliebten Trampolinwurm am Museumsberg, der nicht nur Bewegung, sondern auch modernes Stadtmobiliar bietet.

Fantasievolle Stadtmodelle

Am Donnerstag und Freitag schließlich wurde gebaut, gezeichnet und gestaltet: Mit Fantasie, Teamarbeit und verschiedenen Materialien entstanden fantasievolle Modelle der „Stadt der Zukunft“.

Nachhaltigkeit, Lebensqualität und Kreativität standen dabei ganz oben auf der Agenda der jungen Stadtplanerinnen, die ein Krankenhaus, Schwimmbad, Einkaufszentrum, Hochhäuser, Wohnungen, Restaurant und Spielplatz entwarfen.

Städte-Entwurf von der NiM-Woche

Die Woche war ein voller Erfolg – mit vielen Erkenntnissen, Spaß an der Sache und der schönen Erfahrung, dass Mitdenken und Mitgestalten auch in jungen Jahren schon möglich und wichtig sind.

Projektwoche der Klassen 5 und 6

Die Klassen 5 und 6 tauchten ebenfalls tief in das Thema „Die Stadt der Zukunft“ ein. Unter der engagierten Leitung der Kolleginnen Angelika, Birgit und Martina gestalteten die Schülerinnen eine vielseitige Projektwoche mit praxisnahen Experimenten, Exkursionen und kreativen Modellen.

Am Montag starteten die Schülerinnen gemeinsam mit Rektor Jens Mittag des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig in Apenrade mit faszinierenden Experimenten zum Thema Lichtquellen.

Dabei konnten sie nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch aktiv die Eigenschaften von Licht erforschen.

In Anlehnung an UN-Ziele

Naturwissenschaft mit Jens Mittag (hi. Mitte) vom Deutschen Gymnasium für Nordschleswig

Am Dienstag beschäftigten sich die Klassen mit den globalen Zielen der Vereinten Nationen (UN), die für nachhaltige Entwicklung und lebenswerte Städte weltweit stehen. Die Schülerinnen bereiteten anschließend Präsentationen vor, um ihre Erkenntnisse mit der Gruppe zu teilen.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Stadtplanung: Bei einer Wanderung durch Pattburg erhielten die Kinder Einblicke in die Gestaltung und Entwicklung einer Stadt. Hier konnten sie hautnah erleben, wie urbane Räume organisiert und lebenswert gestaltet werden.

Am Donnerstag ging es mit dem Fahrrad an das nahe gelegene Wasser, um Wasserproben zu entnehmen. Diese praktische Erfahrung half den Schülerinnen, die Bedeutung von sauberem Wasser und Umweltschutz in der Stadt der Zukunft besser zu verstehen.

Auch an Gewässern forschten die Schülerinnen und Schüler aus Pattburg.

Innovation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität

Den Abschluss der Projektwoche bildete der Freitag, an dem die Kinder ihre Kreativität beim Bau von Modellen zum Thema „Stadt der Zukunft“ entfalten konnten. Die fertigen Modelle zeigen innovative Ideen, wie zukünftige Städte umweltfreundlich, nachhaltig und lebenswert gestaltet sein können.

Die Projektwoche fördert nicht nur das Verständnis für wichtige Zukunftsthemen, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und praktische Kompetenzen – wichtige Bausteine für die Stadt von morgen.