Deutsche Minderheit

Apenrader Ruderverein: Brücke offiziell eingeweiht

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ARV-Fahnen schwingend, begrüßten die jungen Ruderinnen und Ruderer die Gäste.

Mitglieder des Vereins hatten sich am Vereinsheim am Strandvej eingefunden, um die Rudersaison einzuläuten. Auch die heißersehnte neue Bootsbrücke konnte endlich eingeweiht werden.

Mit einem strahlenden Lächeln eröffnete Peter Asmussen am Samstag nicht nur die Rudersaison, sondern auch die neue Brücke des Apenrader Rudervereins (ARV).

„Wir wollen diese Saison eröffnen, besonders mit unserer Jugend“, sagte der Vereinsvorsitzende – flankiert von einem Spalier aus Rudern, die rechts und links des Stegs aufgestellt waren. Ein feierlicher Anblick am Strandvej, der zeigte: Der Verein ist bereit, wieder durchzustarten.

Doch nicht nur der Saisonauftakt wurde zelebriert. Asmussen wandte sich mit ernsten, aber freudigen Worten an die Kinder und Jugendlichen: „Wir haben ja schon darüber gesprochen, was Brückeneinweihung bedeutet.“ Es war ein besonderer Moment – nicht nur für den Verein, sondern für alle, die auf diesen Tag gewartet hatten. „Wir sind hier versammelt, um die Brücke einzuweihen“, fügte er hinzu.

Mit dreifachem Hurra wurde die Brücke begrüßt und offiziell in Betrieb genommen.

Lange Zitterpartie

Die alte Brücke – ein zentrales Element des Vereinslebens – wurde bei der schweren Sturmflut 2023 komplett zerstört. Lange war unklar, wie die Finanzierung des Wiederaufbaus gelingen sollte. Doch dank großzügiger Sponsoren konnte der „Nordschleswiger“ kürzlich berichten: Die Rettung war geglückt.

Und so konnte an diesem Tag nicht nur der Startschuss für eine neue Saison fallen, sondern auch die Rückkehr eines Stücks Vereinsheimat gefeiert werden.

Das fahnengeschmückte Spalier

Hipp, hipp, hurra!

„Doch wie weiht man eine Brücke ein?“, fragte Asmussen in die Runde – und gab sich die Antwort gleich selbst: „Wir rufen: ‚Hipp, hipp, hurra.‘“ Dreimal schallte es über das Gelände, laut und voller Stolz. Der Vorschlag, den Vorsitzenden zur Feier ins Wasser zu werfen, wurde mit viel Gelächter wohlwollend ignoriert.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Grillwürstchen, Röstbrot und kühlen Getränken war die Freude greifbar.

Mit wehenden ARV-Flaggen ging es auf die frisch eingeweihte Brücke.
Zufriedene Gesichter: ARV-Trainer Kim Boysen, ARV-Trainerin Maria Aas und Vorsitzender Peter Asmussen