Deutsche Minderheit

Ruderverein Gravenstein startet mit voller Fahrt in die Saison

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Die DRG-Mitglieder sind wieder gemeinsam auf dem Wasser.

Der Deutsche Ruderverein Gravenstein hat die Saison mit einem symbolischen Anrudern eröffnet – für Daniel Andersen, den Vorsitzenden des DRG, ein jährliches Highlight. Mit 260 Mitgliedern ist der DRG der größte Ruderverein der deutschen Minderheit. Was ihn auszeichnet, erklärt Andersen im Gespräch.

„Die Brücke ist wieder ins Wasser gelassen worden – damit ist die Saison eröffnet“, erklärte Daniel Andersen, Vorsitzender des Deutschen Rudervereins Gravenstein (DRG), beim ersten Anrudern der Saison am Sonnabend.

Das sonnige Wetter bot ideale Bedingungen, um das Rudern nach der Winterpause wieder aufzunehmen. „Es ist immer ein toller Moment, wieder auf dem Wasser zu sein“, sagt Andersen.

Die Boote kamen wieder ins kühle Nass.

Geschütztes Rudern inmitten schöner Natur

Rudern bedeutet für den DRG-Vorsitzenden mehr als nur körperliche Betätigung. „Es ist ein perfekter Ausgleich zu den anderen Aktivitäten, die ich mache – Laufen und Yoga“, erklärt er.

Besonders schätzt er die Lage des Vereins inmitten unberührter Natur. Das Nübel Noor (Nybøl Nor) und die Flensburger Förde bieten ihm zufolge ideale Ruderbedingungen. „Wir haben hier ein tolles, sehr geschütztes Revier.“

Für Daniel Andersen (l.) ist Rudern zugleich Ausgleich, Gemeinschaft und Naturgenuss.

Ein ganzheitliches Angebot

Die ersten Ruderzüge der neuen Saison – für die DRG-Mitglieder ein besonderer Moment.

Mit rund 260 Mitgliedern ist der DRG der mitgliederstärkste Ruderverein der deutschen Minderheit. Die Mitglieder sind jedoch nicht nur auf dem Wasser aktiv – der DRG ist inzwischen ein Ort für eine Vielzahl sportlicher Angebote.

Neben dem populären Fitnessraum mit Blick auf das Nübel Noor ist besonders das Yoga-Training unter der Anleitung von Trainerin Olga März, die 2021 von Lüneburg nach Sonderburg (Sønderborg) zog, sehr beliebt.

Christiane Lorz stellt ihren Kuchen auf den Tisch. Sie ist im Vorstand des Vereins. Obwohl sie nicht so oft rudert, schätzt sie vor allem den starken Zusammenhalt im Verein und nutzt gerne den Fitnessraum sowie das Yoga-Angebot.

„Neben dem Rudern nutzen viele auch unsere Fitness- und Yogakurse, und auch an Tischtennis, Fußball und Faustball kann man teilnehmen“, sagt Andersen. Dabei verweist er auf die DRG-Landsportabteilung, die in der Turnhalle der Förde-Schule aktiv ist.

Das vielfältige Angebot des DRG werde – sehr zu seiner Freude – sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen gut angenommen.