Handball

Johannes Golla: „Dänemark eine Nummer zu groß für uns“

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Mathias Gidsel war kaum aufzuhalten.

Die deutschen Handballer hatten gegen den Olympiasieger und Weltmeister wieder keine Chance. Nach dem 26:39 im olympischen Endspiel gab es bei der WM in Herning eine 30:40-Niederlage und Anerkennung von deutscher Seite.

ARD-Moderater Alexander Bommes schwärmte von Mathias Gidsel und nannte den zehnfachen Torschützen „Messi und Ronaldo in einer Person“, aber auch die deutschen Handballer zollten nach der 30:40-Niederlage im ersten Hauptrundenspiel der Handball-Weltmeisterschaft gegen Dänemark Respekt. Nicht nur dem Welthandballer Gidsel, sondern der gesamten dänischen Mannschaft.

„Wenn wir so wie heute spielen, ist Dänemark eine Nummer zu groß für uns. Es ist natürlich ein schlechtes Gefühl, wenn man auf die Anzeigetafel guckt und sich so ein bisschen fühlt, als wäre man ein Partygast gewesen, der nur irgendeine Nummer ist und abgefertigt wird. Das will man natürlich nicht sein“, so Johannes Golla, Kreisläufer der SG Flensburg-Handewitt.

„Man muss einfach sagen: Dänemark ist momentan einfach die beste Mannschaft der Welt. Um die zu schlagen, braucht jede Mannschaft einen fast schon perfekten Tag“, meint Julian Köster.

Marko Grgic im Duell gegen Niclas Kirkeløkke.

Marko Grgic macht keinen Hehl aus seiner Bewunderung für das dänische Team.

„Es ist immer fantastisch, gegen solch eine Mannschaft zu spielen. Das ist die Creme de la Creme, und dann auch noch vor solch einer Kulisse“, so der Rückraumspieler.

Mit der Angriffsleistung zeigten sich die Deutschen zufrieden.

Die Stimmung im „Boxen“ war fantastisch, meinten die Spieler der deutschen und dänischen Mannschaft.

„Ich finde, dass wir streckenweise gut waren. Wir sind auf vier Tore rangekommen, aber wer weiß, ob die Dänen überhaupt bei 100 Prozent waren. Es war ja nur ein Hauptrundenspiel“, fragt sich Marko Grgic.

Die Dänen zeigten sich allerdings von der eigenen Leistung begeistert.

„Das war das beste Angriffsspiel, das ich je gesehen habe. Ich glaube wirklich, dass es das war“, so Rasmus Lauge.