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Aalborg Håndbold holt Linkshänder aus der Bundesliga

Aalborg Håndbold holt Linkshänder aus der Bundesliga

Aalborg Håndbold holt Linkshänder aus der Bundesliga

Aalborg
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Martin Larsen spielte zuletzt für den SC DHfK Leipzig. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der amtierende dänische Handball-Meister und frischgebackene Viertelfinalist der Champions League hat die Aufrüstung weiter fortgesetzt. Mikkel Hansen kommt erst im Sommer 2022, Aalborg Håndbold hat nun aber schon den dritten Spieler aus der Bundesliga zur kommenden Saison verpflichtet.

Aalborg Håndbold hat Eigengewächs Martin Larsen zur kommenden Saison in die dänische Handballliga zurückgeholt. Der 28-jährige Rückraumspieler kommt vom Bundesligisten SC DHfK Leipzig und hat beim amtierenden dänischen Meister einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

Zuvor waren der dreimalige Welthandballer Mikkel Hansen für den Sommer 2022 sowie der schwedische Kreisläufer Jesper Nielsen von den Rhein-Neckar Löwen und der norwegische Rechtsaußen Kristian Bjørnsen von der HSG Wetzlar verpflichtet worden.

Martin Larsen wird den SC DHfK Leipzig zum Saisonende ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages verlassen, nachdem der Linkshänder im Sommer 2020 vom französischen Erstligisten PAUC nach Leipzig gewechselt war. Da die Leipziger mit dem kroatischen Nationalspieler Sime Ivic einen Hochkaräter für den rechten Rückraum verpflichtet hat und über Eigengewächse auf dieser Position verfügt, konnte der Klub dem Wechselwunsch des Dänen stattgeben.

„Als die Anfrage aus Aalborg kam, ob wir uns vorstellen können, Martin schon im Sommer freizugeben, haben wir das sowohl sportlich als auch wirtschaftlich gründlich abgewogen und uns dazu entschieden, mit zwei Linkshändern auf Rückraum rechts in die kommende Saison zu gehen“, sagt Karsten Günther, Geschäftsführer vom SC DHfK Leipzig zur vereinseigenen Webseite.

„Das war eine Entscheidung, die auch viel mit meiner Familie zusammenhängt. Wir freuen uns darauf, zurück in unsere Heimat zu gehen, und ich bin dem SC DHfK sehr dankbar, dass mir der Verein den vorzeitigen Wechsel ermöglicht“, sagt Martin Larsen, der in 16 Bundesliga-Spielen 34 Tore erzielte.

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