Fussball

Die Weichen sind neu gestellt

Ritzau/tf
Odense
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Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Die Einteilung der Abstiegsrundengruppen wird wesentlich verändert, damit ein "Fall SønderjyskE" nicht wieder vorkommt.

Ans Ende aller Punkte sind die Vereinsvertreter der Fußball-Superligavereine auch nach dem zweiten Treffen nicht gelangt. Dennoch konnten in Teilen Einigung erzielt werden. Die Struktur wurde Generalüberholt, so dass weder SønderjyskE nochmal noch andere Vereine in eine Situation kommen, wo das Verlieren ein größerer Gewinn ist, als ein Sieg.

Deshalb wird es bereits in der kommenden Saison eine markante Änderung bei der Gestaltung der Abstiegsgruppen in der Superliga geben. So gehen Platz elf und 14 weiterhin in die erste Gruppe und Platz zwölf und 13 werden in der zweiten Gruppe platziert.

Neu ist allerdings, dass der Platz sieben und acht die Wahl bekommen in welcher Gruppe sie nach den 26 Vorrundenspieltagen spielen möchten. Sollte dabei Platz acht nicht die gleiche Gruppe wie Platz sieben wählen, darf sich der Neuntplatzierte ebenfalls aussuchen, in welcher Gruppe er spielen möchte. Wählt platz acht allerdings die gleiche Gruppe wie Platz sieben kommen Platz neun und zehn automatisch in den gleichen Pott.

Damit sichert man, dass bis zum Ende der Vorrunde für die Mannschaft etwas auf dem Spiel steht und eine Niederlage nicht an mehr Wert gewinnt, wie ein Sieg, wie bei den SønderjyskE-Fußballern in der abgelaufenen Saison.

Dass Thema der Reduzierung der Superliga von 14 auf zwölf Mannschaften ist hingegen noch nicht abschließend abgehandelt und soll im weiteren Verlauf noch endgültig geklärt werden.

Soll die Reduzierung bereits in der laufenden Saison eingeleitet werden und entsprechend mehr Absteiger gefunden werden, müssen die Vereinsvertreter bis zum Stichtag am 30. Juni Farbe bekennen, ansonsten muss das Unterfangen verschoben werden.

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