Fussball

SønderjyskE-Fall zu den Akten gelegt

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Hadersleben/Haderslev
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die Disziplinar-Kommission des dänischen Fußballverbandes hat sich der Entscheidung des DIF-Matchfixingsekretariats angeschlossen und von einer Wiederaufnahme des SønderjyskE-Falls abgesehen.

Die unleidliche Geschichte um die Matchfixing-Vorwürfe gegen die Fußballer von SønderjyskE hat ihr Ende gefunden. Nachdem bereits das Matchfixing-Sekretariat von Danmarks Idræts Forbund (DIF) nach eingehenden Untersuchungen keine Grundlage, trotz begründetem Verdachts, für eine Klage ausgemacht hat, hat sich nun auch die Disziplinar-Kommission des dänischen Fußballverbandes dazu entschieden die Sache liegen zu lassen.

"Die Disziplinar-Kommission des dänischen Fußballs hat seine Untersuchungen abgeschlossen und sich der Meinung des DIF-Matchfixingsekretariat angeschlossen. Die eingehenden Gespräche mit Sportchef, Trainer, Betreuer und Spieler von SønderjyskE haben nicht ausreichend Beweise für eine Klage hervorgebracht. Trotz etlicher Indizien, aber ohne belastbare Beweise, sehen wir entsprechend von einer weiteren Verfolgung der Sache ab“, so die Disziplinar-Kommission, die bei neuerlichen Beweisen eine Wiederaufnahme nicht ausschließt.

Für SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen die richtige Entscheidung.
„Wir notieren uns die Entscheidung der Disziplinar-Kommission mit Zufriedenheit. Der letzte Punkt ist jetzt gesetzt und wir freuen uns bei SønderjyskE alle auf die neue und spannende Superligsaison“, so Haysen.

Die Hellblauen waren nach dem späten Gegentreffer am letzten Spieltag der regulären Saison, der zur Niederlage gegen den FC Midtjylland geführt hat, unter Beschuss geraten. SønderjyskE hatte einen größeren nutzten durch eine Niederlage, da die Abstiegsrundengruppe und damit der Weg zum Klassenerhalt dadurch leichter war.

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