Fussball

Bitterer Abend für SønderjyskE

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Kees Luijckx kassiert im Nebel die Rote Karte und ist am Sonnabend in der Superliga gegen Horsens gesperrt. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Claus Nørgaard ärgerte sich gleich dreifach über den Ausgang des Pokal-Achtelfinales gegen Esbjerg fB.

„Schlimmer hätte es fast nicht ausgehen können. Wir sind ausgeschieden, wir mussten über 120 Minuten gehen und haben uns eine Sperre eingehandelt“, ärgerte sich SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard nach der 1:2-Niederlage nach Verlängerung im Pokal-Achtelfinale gegen Esbjerg fB.

„Wenn wir aber ein wenig tiefer in das Spiel eintauchen und hinter das Ergebnis blicken, können wir viele gute Dinge mitnehmen. Wir haben einen breiten Kader, viele haben Pluspunkte sammeln können, die sonst nicht so viel spielen, und wir haben phasenweise Esbjerg auseinander genommen. Wir müssen aber lernen, wann wir den Sack zumachen müssen“, so Nørgaard, der den Ersatzleuten Reice Charles-Cook, William Tchuameni und Victor Mpindi Ekani ein Lob aussprach, aber Letztgenannten auch kritisierte: „Das war ein unnötiges Foul gegen einen Spieler, der mit dem Rücken zum Tor stand. Der unnötige Freistoß führte zum 1:2. Auch der erste Gegentreffer fiel nach einem Freistoß. Diese Fouls an der Strafraumgrenze müssen wir vermeiden.“

SønderjyskE hatte aber am anderen Ende zahlreiche Möglichkeiten, den Sieg bereits in der regulären Spielzeit zu sichern.

„Es ist wahnsinnig ärgerlich, dass wir ausgeschieden sind, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor“, schüttelte Christian „Greko“ Jakobsen den Kopf: „Wir haben uns in einem unterhaltsamen Spiel viele Chancen erspielt, und ich denke, für diese Leistung müssen wir uns nicht schämen.“

Victor Mpindi Ekani zeigte Licht und Schatten. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix
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