Handball

Thorsten Fries stoppt die Siegesserie von Sønderjyske HH

Veröffentlicht Geändert
Thorsten Fries parierte drei von vier Siebenmetern des Gegners.

Nach fünf Erfolgen hintereinander ist die Siegesserie beim dänischen Vizemeister gerissen. Sønderjyske HH konnte die vielen Ausfälle nicht kompensieren und scheiterte immer wieder am Torwart von Fredericia HK.

Mit fünf Siegen im November und Dezember sind die Handballer von Sønderjyske HH unter die ersten acht der dänischen Liga geklettert, doch nach siebenwöchiger WM-Pause hat es im Kampf um den Endrunden-Einzug wieder einen kleinen Rückschlag gegeben, als es bei Fredericia HK eine 26:32-Niederlage gab.

Ein alter Bekannter machte den Hellblauen das Leben schwer und war unterm Strich auch spielentscheidend. Thorsten Fries, der von 2015 bis 2018 für die Hellblauen gespielt hatte, entzauberte mit neun Paraden in der ersten Halbzeit seinen Ex-Klub. Darunter waren auch drei Strafwürfe.

Ausfälle machten sich bemerkbar

„Wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu viele klare Torchancen vergeben, darunter drei von vier Strafwürfen. Der Rückstand zur Pause wurde zu groß, und so wurde die Aufgabe für uns in der zweiten Halbzeit zu groß, auch weil wir am Ende zu viele Ausfälle hatten“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Sebastian Augustinussen und Mathias Rex fehlten von vornherein, Jacob Bagersted sah bereits in der 27. Minute nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe Rot, und fast gleichzeitig schied August Wiger verletzt aus.

„Da hat dann ein wenig die Breite gefehlt. Im Dezember hat nicht zuletzt unser Sieben gegen Sechs sehr gut funktioniert. Hier ist Sebastian Augustinussen eine wichtige Figur, und wenn er fehlt, übernimmt oft August Wiger diese Rolle, doch plötzlich waren beide weg“, so der Trainer.

Niveau nicht ganz erreicht

Sønderjyske HH kam nach einem 10:15-Pausenrückstand mehrmals auf drei Tore heran, doch am Ende reichte es nicht zum Punktgewinn.

„Wir haben nicht ganz das Niveau erreicht, das wir vor Weihnachten hatten, aber ich bin zufrieden damit, dass wir zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt haben“, so Vandbæk.

Nicolaj Jørgensen (7), Patrick Volz (5/1), Gabriel Setterblom (4), Morten Bjørnshauge (3), Lucas Rehfus (2), Tobias Gregers Schmidt (2), Ebbe Stankiewicz (2) und Magnus Fredriksen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.