Handball

Thorsten Fries verlässt SønderjyskE zum Saisonende

Thorsten Fries verlässt SønderjyskE zum Saisonende

Thorsten Fries verlässt SønderjyskE zum Saisonende

Sonderburg/Sønderborg
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Thorsten Fries kam im Sommer 2016 aus Schweden zu SønderjyskE. Foto: Karin Riggelsen

Der 25-Jährige aus Seth wird zur neuen Saison ein neues Auslands-Abenteuer starten.

Nach drei Jahren im Trikot von SønderjyskE ist zum Saisonende Schluss. Thorsten Fries wird den auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Handballigisten verlassen. Der 25-Jährige aus Seth hat bereits bei einem neuen Verein unterschrieben, will aber noch nicht verraten, wer sein neuer Arbeitgeber ist.

„Ich kann nur so viel sagen, dass es nicht in Dänemark ist“, sagt Thorsten Fries auf Anfrage.

Die sportliche Zukunft liegt aller Voraussicht nach in Norwegen. Für den Torwart ist es das zweite Auslands-Abenteuer seiner Karriere, nachdem er im Sommer 2016 von Ricoh HK aus der schwedischen Liga nach Sonderburg kam. In Dänemark hatte er zuvor für die SG West, TM Tønder, hf Sønderborg/SønderjyskE, KIF Kolding und Vejle Håndbold gespielt.

Thorsten Fries verlässt die nordschleswigsche Heimat nicht ohne Wehmut, die verzwickte Torwartsituation bei SønderjyskE hat ihn allerdings zum Weggang bewegt. Die Hellblauen spielen nach den vielen verletzungsbedingten Ausfällen in der vergangenen Saison in dieser Spielzeit mit drei Torhütern. Das ist, wenn alle verletzungsfrei sind, oft einer zu viel, nicht zuletzt beim Training.

„Das ist eine schwierige Situation, aber eine Situation, die wir alle drei akzeptieren. Das war nach der vergangenen Saison ein notwendiger Schritt“, sagt Fries: „Es hat mir bei SønderjyskE stets gut gefallen, und das tut es immer noch, aber damit es richtig Spaß macht, muss ich auch spielen. Auch beim Training ist es für meine Entwicklung nicht optimal. Da fehlen ganz einfach Würfe aufs Tor, auch weil wir uns beim Spiel auf zwei Toren abwechseln. Jean (Torwarttrainer Jean Callesen, d. Red.) macht das sehr gut, aber es ist für mich mit drei Torhütern nicht optimal. Wäre ich 33 oder 34 wäre das etwas anderes, aber in meinem Alter brauche ich für meine Entwicklung mehr Würfe aufs Tor.“

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