Kirchenwahlen

Tondern: Deutsche Vertreter souverän im Gemeinderat

Tondern: Deutsche Vertreter souverän im Gemeinderat

Tondern: Deutsche Vertreter souverän im Gemeinderat

Tondern/Tønder
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Die Reihenfolge der gewählten Kandidaten mit Dirk Andresen auf Platz 1 und Anke Haagensen auf dem dritten Platz Foto: Brigitta Lassen

Ungefähr 120 Mitglieder der dänischen Volkskirche nahmen an den Wahlen in der Christkirche teil. Dirk Andresen erzielte die höchste Stimmenzahl. Anke Haagensen kam auf den dritten Platz.

Ungefähr 120 Mitglieder der Volkskirche haben am Dienstagabend an den Gemeinderatswahlen in Tondern teilgenommen. Der Wahlakt fand in der Christkirche statt. Anke Haagensen und Dirk Andresen verzeichneten als Vertreter der deutschen Kirchengemeinde ein souveränes Wahlergebnis. Der Anzeigenchef des „Nordschleswigers“ holte die meisten Stimmen und wird jetzt zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderats einberufen, der am ersten Sonntag im Advent seine Arbeit antritt. Wie viele Stimmen auf die elf vorgeschlagenen und gewählten Kandidaten entfielen, wurde nicht bekannt gegeben.

Anke Haagensen schnitt auch gut ab. Sie erzielte nach dem wiedergewählten Gemeinderatsvorsitzenden Torben Frederiksen die drittmeisten Stimmen. „Wir sind unserer Kirchengemeinde so unendlich dankbar für ihre Unterstützung, und dass so viele Mitglieder an den Wahlen teilnahmen“, erklärte sie nach dem Wahlerfolg.

Ein erfolgreiches Team: Anke Haagensen und Dirk Andresen Foto: Elise Rahbek

Drei Mitglieder kandidierten nicht wieder

Vom elfköpfigen Gemeinderat hatten drei Mitglieder, die stellvertretende Vorsitzende Dorthe Rødgaard, René Jørgen Nielsen und Anne-Lone Tonnesen, auf eine Wiederwahl verzichtet. Neugewählt wurden Henrik Svane, Grete Mamsen und Marianne Garder.

Die Christkirche bot einen imposanten Rahmen für die Gemeinderatswahl. Foto: Brigitta Lassen
Dirk Andresen war der Wahlsieger des Abends. Links von ihm die Mitarbeiterin des Kirchenbüros, Helene Kirkegaard Feddersen Foto: Brigitta Lassen

Da bei elf Kandidaten eigentlich schon alles gelaufen war, schlugen einige Wähler vor, auf den Wahlvorgang zu verzichten. Der Vorsitzende Torben Frederiksen unterstrich, dass dies aufgrund der abgesteckten Regeln des Kirchenministeriums nicht möglich sei. Gewählt werden musste und zwar geheim und schriftlich. Bis zu sechs Namen konnte der Wähler auf seinen Stimmzettel schreiben.

Gute Wahl der Stellvertreter

Ein gutes Abschneiden für die deutsche Minderheit gab es auch bei der Wahl der Stellvertreter. Für dieses Amt stellten sich Jørn Vestergaard, Marieke Heimburger, Dorthe Rødgaard und Peter Tygesen zur Verfügung. Vestergaard erhielt die meisten Stimmen und wird erster Stellvertreter, Marieke Heimburger nimmt die 2. Position ein, Dorthe Rødgaard kam auf Platz drei, und Peter Tygesen ist vierter Stellvertreter.

Der Kirchenratsvorsitzende Torben Frederiksen war begeistert von der unerwartet großen Wahlbeteiligung. „Wir hätten es mit 50 bis 70 Wählern schon als Erfolg bezeichnet“, freute er sich. Die neue Form der Gemeinderatswahl fand aber nicht seine ungeteilte Zustimmung.

Der Kirchengemeinderat in der gewählten Reihenfolge

1. Dirk Andresen

2. Torben Frederiksen

3. Anke Haagensen

4. Bjarne Friis Pedersen

5. Christine Lassen

6. Marianne Garder

7. Allan Poulsen

8. Sine Andersen

9. Christian Breum Hansen

10. Henrik Svane

11. Grete Mamsen

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