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Regen entscheidet über Grenzöffnung bei Mühlenhaus: Brückenarbeiten auf der Zielgeraden

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Das Zelt ist nicht etwa da, um eine zünftige Brückenparty zu feiern, sondern damit im Schutz vor dem Regen gearbeitet werden kann.

Ob der Grenzverkehr bei Mühlenhaus-Aventoft ab dem 1. August wieder rollt, hängt vom Wetter ab: Noch fehlt trockene Witterung, um die letzten Asphaltarbeiten an den frisch sanierten Brücken bei Legan und Mühlenhaus abzuschließen. Auch anderswo sorgt der Dauerregen in der Kommune Tondern für kritische Wasserstände und den Einsatz von Pumpen.

Ob der Verkehr in Grenznähe bei Mühlenhaus-Aventoft ab Freitag, 1. August, wie angestrebt über die frisch restaurierten Brücken bei Legan und Mühlenhaus (Møllehus) rollt, bestimmt das Wetter.

„Das kommt ganz darauf an, wie viel Niederschlag kommt“, sagte Christian Kjær-Andersen, kommunaler Fachbereichsleiter für Wege und Grünanlagen, während am vorletzten Tag im Juli der Regen unaufhörlich über Tondern herunterprasselte.

Die abschließenden Arbeiten an den Brücken über der Süderau und der Wiedau mit dem Verlegen von Asphalt und einem Epoxid-Belag würden eine verhältnismäßig trockene Witterung erfordern.

Christian Kjær-Andersen erwartet, dass er am Donnerstagnachmittag Genaueres dazu mitteilen kann, wann die Brücken für die Passage geöffnet werden. Um den Einfluss des Regens zu minimieren, wurde auf der Brücke bei Legan ein Zelt aufgebaut.

Eingeengte Fahrspur auf den Brücken

Auch nach der Instandsetzung darf jeweils nur ein Fahrzeug gleichzeitig die Brücken überqueren.

Somit laufen die Arbeiten dort nun einigermaßen geschützt. Wenn die Autos wieder passieren können, wird die Fahrspur weiterhin eingeengt sein, damit nur ein Fahrzeug zurzeit über die Brücke fährt.

„Damit soll vermieden werden, dass zwei schwere Fahrzeuge gleichzeitig passieren“, so Andersen. Diese Maßnahme wurde bereits vor der Renovierung ergriffen, nachdem der kritische Zustand der Brücken festgestellt worden war.

In Wiesby wurde gegen die Wassermassen angekämpft

Es ist nicht der einzige Ort in der Kommune Tondern (Tønder), wo das Wasser von oben Probleme bereitet. Zu einer kritischen Lage haben auch große Mengen an Regen in Wiesby (Visby) geführt.

Durch die Niederschlagsmenge von 90 Millimetern staue sich das Wasser und drohe in mehrere Häuser einzudringen, so Andersen, um die Mittagszeit. Daher sei die Bereitschaftsbehörde eingeschaltet worden, um die Lage mit Pumpen zu entschärfen.

Wenn die Rohre oder die Gräben nicht groß genug sind, um das Wasser aufzufangen, dann staut es sich und führt zu Überschwemmungen.

Christian Kjær-Andersen

„Wenn die Rohre oder die Gräben nicht groß genug sind, um das Wasser aufzufangen, dann staut es sich und führt zu Überschwemmungen“, erklärt der Fachbereichsleiter. Auch im nördlichen Industriegebiet in Tondern gab es Probleme wegen der Niederschlagsmenge von 80 Millimetern, die in zwei Portionen durch die Himmelsschleusen flossen.

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