Bürgerprojekt

Hagenberger Anwohnende haben sich eine Oase geschaffen

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In Hagenberg ist durch den Einsatz eines lokalen Vereins eine komplett neue Parkfläche entstanden.

Am Hagenberger Piledamsvej ist entlang einer Durchfahrtsstraße eine Erholungsfläche im Freien entstanden. Bürgerinnen und Bürger haben in Eigenregie Hand angelegt.

Von jung bis alt haben die Menschen in Hagenberg mit angepackt und sich eine kleine Oase erschaffen: Am Piledamsvej ist im Laufe des vergangenen halben Jahres eine Parkanlage entstanden, die Bürgerinnen und Bürger selbst angelegt haben.

Auch der Kindercampus hat mitgeholfen

Vor Kurzem ist der letzte Arbeitseinsatz abgeschlossen worden. Auch Schülerinnen und Schüler des Kindercampus Lunden haben sich daran beteiligt. Jetzt sind die Beete und Wege angelegt und die Bänke aufgestellt.

Der Verein „Aktiv Havnbjerg Sogn“ hat mit Geldern der Stiftung „Nordea Fonden“ einen Grünstreifen in Hagenberg in eine Spazier- und Parkanlage umgewandelt.

Das Projekt hat der Verein „Aktiv Havnbjerg Sogn“ initiiert. Rund um den Kreisverkehr am Piledamsvej sind Spazierpfade, ein kleines Feuchtgebiet und Sitzgelegenheiten entstanden. 300.000 Kronen hat der Verein aus dem Stiftungstopf „Her gror vi“ erhalten, außerdem unterstützt die Kommune Sonderburg (Sønderborg) das Bürgerprojekt.

Beete und Wege anlegen, Bäume pflanzen und Grünflächen zugänglich machen: Im Laufe mehrerer Monate haben die Bürgerinnen und Bürger eine grüne Oase angelegt.

Alle Anwohnenden können mitarbeiten

Nicht nur die Erschaffung, auch die Instandhaltung liegt in den Händen der Bürgerinnen und Bürger. Gerätschaften zum Rasenmähen und zur Pflanzenpflege wurden angeschafft. Mitmachen kann jeder, der möchte.

„Mitglieder des Vereins sind alle Menschen, die im Gemeindebezirk Hagenberg leben“, erläutert einer der Initiatoren des Projekts, Welm Friedrichsen.

Im Laufe der Monate haben sich immer mehr Menschen auf Einladung des Vereins an den Einsätzen beteiligt. Es gab Infoveranstaltungen und drei Arbeitssonnabende. Projektleiter und Landschaftsarchitekt Kristian Nordstrøm hat die Pläne entworfen und die Arbeit angeleitet. Auch Anwohnerin und Vorstandsmitglied Maren Wiese war dabei: „Ich finde es toll, dass wir es geschafft haben, und jedes Mal ist die Zahl der Teilnehmer gewachsen.“

Auch Mädchen und Jungen der Deutschen Schule Lunden haben sich an dem Projekt beteiligt und mitgearbeitet.
Selbst anpacken und den Ort schöner machen, das ist das Motto des Vereins.

Pläne: Ein Weg zum Oksbüller Wald

Sie freut sich jetzt zusammen mit allen Beteiligten auf das Frühjahr, wenn die Oase am Piledamsvej ergrünt und erblüht.

Weitere Projekte in Bürgerregie sind geplant, sagt Maren Wiese. „Wir können uns vorstellen, entlang des Piledamsvej weiterzumachen, und auch ein Pfad zum Oksbüller Wald schwebt uns vor. Wir sind dabei, lokale Apfelbäume ranzuziehen und zu pflanzen und arbeiten daran, das Geld für das nächste Projekt zu erhalten.“

Vom Kindercampus Lunden aus beteiligten sich beim Arbeitseinsatz die Kinder der Klassen 3 bis 5.