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Sønderjyske macht sich selbst das Leben schwer

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Ebube Duru wurde nach seiner Notbremse gegen Eskild Dall vom Platz gestellt.

Zwei Tore in Unterzahl wettgemacht und dann doch noch in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer kassiert. Eine bittere Niederlage, an der die Sønderjyske-Fußballer noch lange zu knabbern haben werden.

Die Sønderjyske-Fußballer haben sich das Leben selbst schwer gemacht und nach einer emotionalen Achterbahnfahrt eine 2:3-Niederlage bei Aufsteiger FC Fredericia kassiert.

Eine Niederlage, an der die Hellblauen noch lange zu knabbern haben werden. Die Sønderjyske-Kicker mussten nach einer Dummheit von Ebube Duru mehr als eine Stunde lang in Unterzahl spielen und konnten dennoch mit großer Moral einen 0:2-Rückstand wettmachen, um dann doch in der Nachspielzeit das entscheidende Gegentor zu kassieren.

Das tat weh, sogar sehr. Die Hellblauen warfen sich nach Schlusspfiff auf den Rasen, voller Frust über eine selbstverschuldete und unnötige Niederlage.

Sønderjyske zog in Fredericia den Kürzeren.

Ein Platzverweis nach einer halben Stunde wurde teuer. Ebube Duru riss zehn Meter von der Mittellinie entfernt seinen Gegenspieler Eskil Dall zu Boden, der sich bei Ballabgabe noch in der eigenen Spielhälfte befand und deswegen bei diesem Konter nicht in einer Abseitsposition befand.

Die Notbremse und der fällige Platzverweis ließen das Spiel kippen. Sønderjyske war in der ersten halben Stunde drückend überlegen gewesen, verlor in Unterzahl aber völlig den Faden und wurde in die Defensive gedrängt.

Alles schien schon gelaufen, als der Aufsteiger sich mit einem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit 2:0 in Führung gebracht hatte. Die lange viel zu passiven Gäste merkten erst spät, dass auch in Unterzahl etwas ging.

Der Gästeblock war gut gefüllt, die vielen mitgereisten Fans entfachten eine Stimmung, die besser war als bei manchen Heimspielen.

Andreas Oggesen bereitete sowohl den Anschlusstreffer von Kristall Mani Ingason als auch das Ausgleichstor von Maxime Soulas mustergültig vor.

Sønderjyske spielte nach dem Ausgleich sogar auf Sieg und wurde für seinen Übermut bestraft. Das dritte Gegentor in der Nachspielzeit war eine bittere Pille.

Die Saison ist noch lang und Abstiegsfragen sind noch nie im August entschieden worden, doch die Sorgenfalten sind wieder ein wenig tiefer geworden. Mit der zweiten Niederlage in Folge sind die Hellblauen wieder tiefer in den Tabellenkeller gerutscht. Was aber vielmehr weh tut ist aber, dass man völlig unnötig Viborg und Fredericia, zwei Konkurrenten im Abstiegskampf, jeweils drei Punkte geschenkt hat.

Der Anschlusstreffer von Kristall Mani Ingason brachte neue Hoffnung.

FC Fredericia - Sønderjyske (0:0) 3:2

1:0 Oscar Buch (48.), 2:0 Agon Mucolli (50.), 2:1 Kristall Mani Ingason (63.), 2:2 Maxime Soulas (79.), 3:2 Martin Huldahl (90.+1)

Fredericia: Mattias Lamhauge – Svenn Crone (70.: Anders Dahl), Jeppe Kudsk, Frederik Rieper, Jakob Jessen (70.: Daniel Thøgersen) – Andreas Pyndt, Felix Winther – Oscar Buch, William Madsen (46.: Agon Mucolli), Gustav Marcussen – Eskild Dall (77.: Martin Huldahl).

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Andreas Oggesen, Magnus Jensen, Daniel Gretarsson, Ebube Duru – Tobias Sommer, Rasmus Vinderslev (58.: Simon Wæver), Lukas Björklund (58.: Kristall Mani Ingason) – Mads Agger (75.: Olti Hyseni), Matthew Hoppe (75.: Lirim Qamili), Alexander Lyng (39.: Maxime Soulas).

Rote Karte: Ebube Duru (33.)

Gelbe Karten: Oscar Buch – Daniel Gretarsson, Thomas Nørgaard.

Schiedsrichter: Jonas Hansen. VAR-Schiedsrichter: Jens Maae.

Zuschauer: 3.984.