Kommunalwahl

Erwin Andresen kandidiert wieder für den Apenrader Stadtrat

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Erwin Andresen geht für die Schleswigsche Partei ins Rennen (Archivbild).

Der Politiker der Schleswigschen Partei hatte sich Zeit gelassen, seine Kandidatur zu überdenken. Jetzt geht es mit vielen Ideen weiter.

Erwin Andresen von der Schleswigschen Partei (SP) kandidiert wieder für den Apenrader Stadtrat. Das hat er in einer Mitteilung bekannt gegeben. Er geht dabei als Spitzenkandidat ins Rennen.

Zusammenarbeit über die Mitte hinweg

Der erfahrene Kommunalpolitiker setzt auf „eine Politik über die Mitte hinweg“, wie es in der Mitteilung heißt. Die SP solle dabei eine zentrale Rolle spielen, wie in anderen Kommunalräten auch.

Vorbild Sonderburg und Tondern

„In Tondern ist politischer Streit durch Zusammenarbeit gelöst worden, und in Sonderburg ist es der Schleswigschen Partei gelungen, eine Politik verschränkter Arme hin zu einer tragenden politischen Brückenkonstruktion zu formen“, sagt der 65-Jährige.

Seine Ambition sei, dass die SP auch im Apenrader Stadtrat eine breite Koalition schaffe, in der der Inhalt höher gewichtet wird, als die Parteifarbe. „Zusammenarbeit und guter politischer Umgangston müssen der künftige Weg sein“, sagt er.

Damit wird deutlich: Erwin Andresen möchte es dem Tonderner Bürgermeister Jørgen Popp Petersen und dem Sonderburger Vizebürgermeister Stephan Kleinschmidt, beide ebenfalls von der SP, nachmachen.

Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten

Andresen gilt im Stadtratskreis als anerkannter und geschätzter Politiker, der 22 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik mitbringt.

Bevor er sich für diesen Schritt entschieden hatte, „galt es erst einige Dinge zu klären“, sagt Andresen gegenüber dem „Nordschleswiger“. So hätte er gemerkt, dass er mit der Politik – auch nach so vielen Jahren im Amt – noch nicht fertig sei. „Es ist immer noch spannend. Und ich habe die Energie dafür“, fügt er hinzu.

Erleichterung beim zweiten Spitzenkandidaten

Erwin Andresen (l. ) und Kurt Asmussen wollen wieder gemeinsam im Apenrader Stadtrat Politik machen.

An seiner Seite steht als Kandidat Kurt Asmussen fest, der schon Ende des vergangenen Jahres bekannt gegeben hatte, erneut für die SP ins Wahl-Rennen zu gehen. Asmussen schaffte bei der jüngsten Wahl zusammen mit Erwin Andresen den Sprung in den Stadtrat.

Erwin Andresen hatte sich mit der Bekanntgabe seiner Entscheidung Zeit gelassen. Umso erleichterter ist Kurt Asmussen heute.

„Ich bin froh, dass sich Erwin für eine erneute Kandidatur entschieden hat. Er ist ein anerkannter Politiker mit großer Kompetenz. Er ist für die SP immens wichtig“, so die Reaktion von Kurt Asmussen auf die Entscheidung seines Parteikollegen.

Er habe mit Erwin Andresen gut zusammengearbeitet und würde sich freuen, wenn das in der kommenden Legislaturperiode wiederholt werden könne, ergänzt der Pepersmarker (Pebersmak) gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Offiziell bestätigt werden die beiden Kandidaten bei der Bezirksmitgliederversammlung. Dabei stellt sich dann auch heraus, ob es noch weitere Spitzenkandidatinnen und -kandidaten geben wird.

Mit Visionen in den Wahlkampf

Erwin Andresen hat politische Visionen. Er wolle die Wirtschaft vor Ort, das Leben der Menschen und den Zuzug stärken. Um das zu erreichen, erfordere es Zukunftspläne und eine breite Initiativenpalette – für die Stadtentwicklung, die Kultur und die Bildungsangebote, die schon im Kindergarten beginnen, skizziert der Uker.

Die Kommunalwahl findet am 18. November dieses Jahres statt.

Erwin Andresen