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Mehr Geld für das Überwachen von Wölfen

Mehr Geld für das Überwachen von Wölfen

Mehr Geld für das Überwachen von Wölfen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Die Wölfe in Dänemark sollen künftig besser überwacht werden. Foto: Lars Laursen/Biofoto/Ritzau Scanpix

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Die Regierung stellt 1,4 Millionen Kronen unter anderem für die GPS-Überwachung der derzeit in Dänemark lebenden 15 Wölfe bereit.

Das Umweltministerium wird im kommenden Jahr 1,4 Millionen Kronen im Haushalt für ein verbessertes Wolfsmanagement bereitstellen.

Die Mittel werden unter anderem für die GPS-Überwachung der Wölfe in Dänemark verwendet. So können die Bewegungen der Wölfe verfolgt und kann beobachtet werden, wie sich die Population entwickelt.

Das berichtete Umweltministerin Lea Wermelin (Soz.) am Donnerstag.

„Wir erwarten, dass die neuen Initiativen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres starten“, so Wermelin.

Zwei weitere Initiativen

Neben der GPS-Überwachung der Wölfe fließt das Geld in zwei weitere Initiativen: Dialogtreffen mit Bürgern vor Ort und nützliche Ausrüstung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Gebieten mit Wölfen.

Die Treffen sollen laut Ministerin dazu beitragen, die Wolfsdebatten mit Fakten zu füllen.

Außerdem solle eine Informationskampagne mehr Tierhalter auf die Entschädigungsregelungen für Wolfsangriffe auf Nutztiere und Subventionen für die Errichtung von wolfssicheren Zäunen aufmerksam machen, heißt es.

Laut Ministerin gibt es laut der jüngsten Zählung 15 Wölfe in Dänemark. In diesem Jahr habe es bisher zehn Wolfsangriffe auf Nutztiere gegeben. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 43.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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