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Emma und William beliebteste Kindernamen in Dänemark

Emma und William beliebteste Kindernamen in Dänemark

Emma und William beliebteste Kindernamen in Dänemark

Ritzau/ket
Kopenhagen
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Emma und William sind nach wie vor die häufigsten Namen in der Altersgruppe der Ein- bis Neunjährigen. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

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Besonders beliebt sind kurze Vornamen. Ein Blick in die verschiedenen Altersgruppen zeigt, dass sich dieser Trend schon lange hält. Danmarks Statistik hat festgestellt, dass bei der dänischen Bevölkerung die Namen Anne und Peter am häufigsten vorkommen.

In den vergangenen Jahren war es bei Eltern in Dänemark sehr beliebt, ihre Kinder entweder William oder Emma zu nennen. Die beiden Namen führen erneut die Liste der häufigsten Kindernamen im Land an. Dies geht aus einer jährlichen Erhebung von Danmarks Statistik hervor. In der Altersgruppe von einem bis neun Jahren gibt es 5.019 Jungen namens William. In derselben Altersgruppe heißen 4.077 Mädchen Emma.

Betrachtet man die Bevölkerung insgesamt, so heißen die meisten Däninnen Anne (44.143) und die meisten Dänen Peter (46.981).

Schaut man in die verschiedenen Regionen des Landes, so sind die häufigsten Jungennamen sehr unterschiedlich. Lars führt die Liste in der Region Süddänemark an, während Peter dies in der Region Mitteljütland tut. Auf Seeland und in der Region Hauptstadt ist Jens der häufigste Name. In der Region Nordjütland werden die meisten Jungen und Männer Michael genannt.

Bei Frauen ist Anne in allen Regionen des Landes am häufigsten anzutreffen.

Beliebteste Vornamen für Neugeborene

Obwohl insgesamt unter den Null- bis Neunjährigen die meisten Kinder Emma und William heißen, sind die beiden Namen für Neugeborene nicht auf Platz 1. Aus den Zahlen für das Jahr 2021 (die Zahlen für das Jahr 2022 werden am 15. Juli herausgegeben) geht hervor, dass auf den ersten drei Plätzen bei den Mädchen Alma, Ida und Clara stehen. Emma belegt Platz 7. Die beliebtesten Babynamen für Jungen waren 2021 Oscar, Karl und William.

Sowohl in Dänemark als auch in Deutschland setzt sich der Trend fort, eher kurze Namen zu vergeben.

In den Ranglisten sind unterschiedliche Schreibweisen zusammengefasst, und die häufigste ist genannt.

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