Ortsentwicklung

Gewöhnungsbedürftiger neuer Centerplatz

Gewöhnungsbedürftiger neuer Centerplatz

Gewöhnungsbedürftiger neuer Centerplatz

Tingleff/Tinglev
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Krumm und schief: Etliche Poller auf dem umgestalteten Centerplatz sind angefahren worden. Foto: Friedrich Hartung

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Arme Poller: An die Umgestaltung des Tingleffer Centerplatzes scheinen sich Verkehrsteilnehmer erst noch gewöhnen zu müssen. Etliche Begrenzungen sind an- und zum Teil auch umgefahren worden.

Hübsch und einladender sieht er ja eigentlich aus, der umgestaltete Centerplatz in Tingleff.

Das Areal ist als Teilprojekt des Ortsentwicklungsplans in einen multifunktionalen Park- und Marktplatz verwandelt worden mit geänderter Verkehrsführung.

Geordneter, übersichtlicher und sicherer sollte es für Autofahrer und Fußgänger werden.

Die Tingleffer und womöglich auch Auswärtige scheinen aber noch so ihre Probleme mit der neuen Anordnung auf dem Centerplatz zu haben.

Krumm und schief

Viele der dünnen schwarzen Poller sind angefahren und stehen krumm da. Einige sind einem ungewollten Crash sogar ganz zum Opfer gefallen. Auch eine Laternenmast ist verbogen worden.

Domolierte Poller auf dem Centerplatz. Foto: Friedrich Hartung

Das viele Anrempeln und Anfahren hat auch Tim Skovmand verwundert, Vorsitzender des Lenkungsausschusses, der bei der Ortsentwicklung eng mit der Kommune Apenrade (Aabenraa) zusammenarbeitet.

„Die Leute scheinen sich an den Centerplatz und die neuen Zufahrten erst noch gewöhnen zu müssen“, so Skovmand.

Ob generell ältere Leute in die Poller fahren, weil sie sich nicht so gut zurechtfinden und daher unsicher sind, ist nicht bekannt.

Noch mehr beschädigte Poller Foto: Friedrich Hartung

Änderungen seien erst einmal nicht vorgesehen.

„Man sollte abwarten, bis alle Gestaltungsmaßnahmen einschließlich der Bepflanzung durchgeführt sind. Es müsste dann alles übersichtlicher sein“, ergänzt der Tingleffer.

Sollte es sich zeigen, dass das Befahren des Platzes dann immer noch Schwierigkeiten bereitet, dann müsste man über Justierungen nachdenken, ergänzt Skovmand, der sich diesbezüglich mit den Fachleuten der Kommune austauschen wird.

Auch ein Laternenmast ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Foto: Friedrich Hartung
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