Kommunalwahl

Durchschnaufen nach dem Zwischenspurt

Durchschnaufen nach dem Zwischenspurt

Durchschnaufen nach dem Zwischenspurt

Eggebek-Feld/Eggebæk Mark
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Saft pressen mit der SP auf dem Anwesen von Curt Jacobsen (3. v. l.) in Eggebek-Feld Foto: Karin Riggelsen

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Die Schleswigsche Partei (SP) in der Kommune Apenrade hat eine ereignisreiche Phase im Vorfeld der Kommunalwahl hinter sich. Man tourte mit dem Käfer-Gespann durch die Lande und lud auch wieder zum Saftpressen ein.

Zehn Tage lang waren Kandidatinnen und Kandidaten der Schleswigschen Partei Apenrade mit dem kultigen Käfer-Wohnwagengespann unterwegs, um den Leuten sich und die politischen Schwerpunkte der Partei vorzustellen.

Trotz des prallen Terminkalenders mit Zwischenstopps in vielen Ortschaften gingen den SP-Vertreterinnen und Vertretern nicht der Saft aus. Das im buchstäblichen Sinne nicht, hatte man im Rahmen der Wahlkampftournee doch auch wieder zum Apfelsaftpressen auf dem Anwesen von Curt Jacobsen in Eggebek-Feld eingeladen, seines Zeichens Vorsitzender des BDN-Ortsvereins Renz-Jündewatt (Rens-Jyndevad).

Die SP-Spitzenkandidaten Thore Naujeck (l.) und Kurt Asmussen beim Befüllen der Obstpresse. Foto: Karin Riggelsen

Es kamen nicht ganz so viele Menschen zu der Aktion, wie in den Jahren zuvor. „Es wurden aber auch diesmal recht viele Äpfel mitgebracht, die dann gepresst wurden“, so Hugo Schmidt, Vorsitzender der SP Apenrade.

Kuchengewinn blieb in der Familie

Er gehörte der Jury an, die bei der Bürgeraktion den besten Apfelkuchen bewerten sollte. „Fünf Kuchen wurden abgegeben. Die Wahl fiel auf den Kuchen von Gudrun Asmussen“, berichtet Hugo Schmidt.

In der Jury befand sich auch Kurt Asmussen aus Pepersmark (Pebersmark), einer der vier Apenrader SP-Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl Mitte November.

Er ist der Sohn der Kuchensiegerin. Von Befangenheit konnte allerdings nicht die Rede sein.

„Er wusste nicht, dass der Siegerkuchen von der Mutter ist“, so Hugo Schmidt mit einem Lachen.

Rumkenner Curt Jacobsen (l.) beim Apfüllen des frisch gepressten Apfelsafts Foto: Karin Riggelsen

Der Vorsitzende findet lobende Worte für den bisherigen Wahlkampfeinsatz der Kandidatinnen und Kandidaten, zu denen er auch selbst gehört.

Bei den vielen Anlaufstellen mit dem Käfermobil opferten viele ihre Zeit und nutzen die Gelegenheit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Hohes Aktivitätsniveau

Nach Rapstedt (Ravsted), Bülderup-Bau (Bylderup) und auch Renz (Rens) am vergangenen Freitag, folgten Tingleff am Sonnabend und der Raum Apenrade zum Abschluss am Sonntag.

„Wir haben bei der diesjährigen Wahl etwas weniger Kandidatinnen und Kandidaten, das Aktivitätsniveau ist aber mindestens genauso hoch“, so die Zwischenbilanz des Apenrader Parteivorsitzenden.

Nach den ereignisreichen Tagen wird nun noch einmal verschnauft, um im Wahlkampf dann wieder voll durchzustarten.

Noch viel auf dem Zettel

„Geplant ist unter anderem, jeden Freitag und Sonnabend in der Apenrader Fußgängerzone präsent zu sein. Es folgt dann bald das Aufhängen der Wahlplakate“, nennt Schmidt nur einige Eckdaten des Wahlkampfes.

Möglichst gut positionieren wolle man sich auch bei den fünf großen Wahlversammlungen in den fünf ehemaligen Kommune Tingleff (Tinglev), Rothenkrug (Rødekro), Lundtoft, Apenrade und Bau (Bov).

Die Termine zum Vormerken (alle Versammlungen beginnen um 19 Uhr):
25. Oktober: „Slogs Herreds Hus“ in Bülderup (Bylderup)
3. November: Versammlungshaus Feldstedt (Feldsted)
8. November: Krug in Fröslee (Frøslev)
9. November: Rothenkrug
11. November: „Folkehjem“ in Apenrade

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Helmut Thomßen
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