Haustiere

Winterzeit mit Hund – schön, aber nicht ohne Risiko

Hellbrauner Hund mit Stock im Maul läuft über eine dünne Schneedecke im Park
Im Winter muss man seinen Hund besonders gut im Auge behalten.

Hunde lieben Schnee – oder doch nicht? Viele frieren schneller, als ihre Besitzerinnen und Besitzer denken. Es gibt einige Warnsignale, die man beachten sollte.

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Zusammenfassung

  • Winterspaziergänge mit dem Hund sind schön, bringen aber Gesundheitsrisiken durch Kälte mit sich.
  • Wie gut ein Hund Kälte verträgt, hängt von Rasse, Fell und dem individuellen Tier ab, weshalb genaue Beobachtung wichtig ist.
  • Warnsignale sind Zittern, Zusammenrollen, Geh-Verweigerung und kalte Ohren.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

In diesen Tagen kann der tägliche Spaziergang mit dem Hund draußen ein wunderschönes Wintererlebnis sein, doch das Winterwetter ist nicht ohne Risiko. Es ist ein Irrglaube, dass Hunde jede Art von Kälte und Frost vertragen, nur weil sie Fell haben und mit dem Wolf verwandt sind.

Kälte wirkt auf Hunde ähnlich wie auf Menschen und kann zu Infektionen, Erfrierungen und Krankheiten führen.

Ratschlag vom Experten

Glücklicherweise ist es recht einfach zu überprüfen, ob es der eigene Hund gut verträgt, bei kalten Temperaturen nach draußen zu gehen. Der Leiter für Heimtiere beim Tierschutzverband Dyrenes Beskyttelse, Jens Jokumsen, hat einen Ratschlag, dem man folgen kann: „Hunde gibt es in allen Größen und mit unterschiedlich dichter Behaarung. Deshalb ist es wichtig, die Rasse deines Hundes zu berücksichtigen, aber auch darauf zu achten, wie der einzelne Hund mit der Kälte umgeht. Manche Rassen haben wenig Fell, andere sehr viel, doch selbst innerhalb derselben Rasse kann es große Unterschiede geben, wie Hunde Kälte vertragen. Handelt es sich zum Beispiel um eine Polarhunderasse, genießen diese die Kälte tatsächlich, während andere schon nach kurzer Zeit in der kalten Witterung frieren“, sagt Jens Jokumsen.

Hellbrauner Hund steht auf verschneitem Boden und blickt in die Kamera.
Wenn der Hund zittert, sollte man seinen Spaziergang schnellstmöglich beenden.

Unabhängig von Größe, Rasse und Felltyp ist das Wichtigste, deinen Hund genau zu beobachten. Wenn er friert, solltest du eine Hundedecke oder andere Bekleidung anschaffen, die ihn warm hält.

Wann ist es für deinen Hund zu kalt?

Als kleinen Anhaltspunkt kann man die untenstehende Tabelle nutzen, um zu beurteilen, wie lang der tägliche Spaziergang sein sollte. Beobachte jedoch immer deinen Hund, da Hunde individuell auf Kälte reagieren.

Infografik mit Temperaturskala und Risikoampel für Spaziergänge mit kleinen, mittleren und großen Hunden im Winter.

Anzeichen dafür, dass dein Hund friert

Zittern: Der Hund kann anfangen zu zittern, um zu versuchen, seine Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

Sich zusammenrollen: Wenn der Hund sich krümmt oder zusammenrollt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er sich vor der Kälte schützen möchte.

Verweigert das Gehen: Wenn dem Hund zu kalt wird, kann er sich auch weigern, weiterzugehen oder sich zurückziehen.

Kalte Ohren: Die Ohren gehören zu den Körperteilen, die bei einem Hund als erste kalt werden. Sie können daher ein guter Hinweis darauf sein, ob der Hund friert.