Deutsche Minderheit

Solche Gäste hat man gerne: Lob für den Vorstand des BDN-Ortsvereins Tondern

Die Weinproben im Schützenhaus sind meistens ausverkauft.

Gut gemacht: Der BDN-Ortsverein Tondern erhielt bei seiner Generalversammlung Lob aus „berufenem Munde" – und setzte zugleich ein Signal Richtung Hauptvorstand. Die Westküste will gesehen werden.

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Zusammenfassung

  • Der BDN-Ortsverein Tondern erhielt bei seiner Generalversammlung viel Lob für sein vielfältiges Jahresprogramm.
  • Die zahlreichen Traditions- und Kulturveranstaltungen von Weinprobe bis Heavy-Metal-Konzert stießen auf große Resonanz und teils Wartelisten.
  • Bei der Vorstellung der vier Kandidierenden für die BDN-Spitze wurde zugleich der Wunsch nach stärkerer Berücksichtigung der Westküste betont.

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Der Vorstand des BDN-Ortsvereins Tondern bekam bei seiner Generalversammlung in der Ludwig-Andresen-Schule unverhofft Lob aus „berufenem“ Munde. Lehrer Jan Wachtberg Schmidt, der für den Vizeposten als BDN-Hauptvorsitzender kandidiert, staunte über das vielfältige und tolle Angebot. 

Er, sein Mitstreiter Rasmus Jessen, und die beiden Kandierenden für den BDN-Hauptvorsitz, Claudia Knauer und Stefan Kleinschmidt waren im Rahmen ihrer Nordschleswig-Tournee in Tondern angelangt.

„Verglichen mit Sonderburg. Ganz ehrlich, ich ziehe meinen Hut“, meinte ein staunender Jan Wachtberg Schmidt aus Sonderburg (Sønderborg) und schob gleich die Frage hinterher, wie viele Mitglieder der BDN in Tondern habe. Es sind ungefähr 330.

Das Aalessen ist eine gesellige Angelegenheit.

Auch Claudia Knauer sprach der Westküste ein Lob aus. „Man kann ja fast schon neidisch auf die tolle Zusammenarbeit der Vereine in Tondern werden.“

„Dabei fand ich eigentlich, als ich meinen Jahresbericht schrieb, dass nicht so viel zusammenkommen würde“, meinte die Tonderner BDN-Ortsvereinsvorsitzende Marie Medow bescheiden.

Am 14. März kommt wieder Moselwein in die Gläser

Die Traditionsveranstaltungen wie die Weinprobe im Schützenhaus und das Aalessen in Neukirchen sind Selbstläufer. Für das Aalessen gab es sogar eine Warteliste. Die Verkostung der Moselweine findet am 14. März als nächste Veranstaltung des BDN statt. Am Dienstag waren dafür nur noch vier Karten erhältlich.

Das Jahr 2025/2026 bot folgende Veranstaltungen

  • Spargelessen in Süderlügum (Sønder Løgum)
  • Schwarzsaueressen (Im kommenden Jahr wird die Blutsuppe zum 30. und letzten Mal von Günter Haagensen zubereitet).
  • Eine Veranstaltung der ganz anderen Art sei das Konzert mit der deutsch-dänischen Heavy-Metal-Band Skalnastal gewesen. Damit würde auch das jüngere Publikum angesprochen, so die Vorsitzende.
  • Ein großes Lob gab es von ihr für das Duett-Duell-Konzert von der Schweizerhalle.
  • Auf Reisen begab sich der BDN mit dem Sozialdienst, um mit einem Raddampfer auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu schippern.
  • Der Vortrag mit dem Grönland-Experten Walter Turnowsky sei auf ein großes Echo gestoßen. Er habe einen spannenden, eindrucksvollen und überraschenden Einblick in die Gesellschaft und die jüngere Generation der größten Insel der Welt gegeben, schwärmte Medow.
  • Ginverkostung
  • Teilnahme an der Tondern-Messe
  • Teilnahme am Weihnachtsmarkt der Ludwig-Andresen-Schule
  • und Skatabende im Schützenhaus

Marie Medow und die drei anderen zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder Irene Feddersen, Grethe Freiberg und Angelika Olczak wurden bei der Generalversammlung in ihren Ämtern bestätigt.

Aussprache mit Kandidierenden

Eine rege Aussprache gab es mit den vier Kandidierenden für den Hauptvorstand. Der für den BDN-Vize-Posten nominierte Rasmus Jessen stellte sich an diesem Abend erneut als Vertreter der Westküste vor, der das geografische Gleichgewicht zwischen Ost- und Westküste gewährleiste, während Knauer, Kleinschmidt und Wachtberg Schmidt vom östlichen Teil Nordschleswigs kommen.

Gefühlte Bevorzugung der Westküste

Aus dem Publikum wurde in einigen Wortbeiträgen auch eine gewisse Kritik zu einer gefühlten Bevorzugung der Ostküste laut, auch wenn es um Investitionen geht. Werbewirksam meinte Claudia Knauer dazu, dass die Westküste an der Reihe sei.