Stadtgestaltung

Endlich Licht im Tunnel: 4,2 Millionen Kronen für den Bahnhof Woyens

Die dunkle Unterführung am Bahnhof Woyens soll mit Fördermitteln heller, sicherer und künstlerisch gestaltet werden.

Der Bahnhof Woyens ist das Aushängeschild der Kommune Hadersleben für alle, die mit dem Zug anreisen – und lange Zeit war er nicht schön. Das soll sich ändern: 4,2 Millionen Kronen fließen von der dänischen Wirtschaftsbehörde Erhvervsstyrelsen unter die Gleise – für mehr Licht im Tunnel.

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Zusammenfassung

  • Fördermittel von 4,2 Millionen Kronen ermöglichen den Ausbau der Unterführung am Bahnhof Woyens.
  • Licht- und Kunstprojekt, hellere Gestaltung und neue Anlagen sollen Sicherheit und Aufenthaltsqualität verbessern.
  • Nach wiederholtem Vandalismus setzt die Kommune zusätzlich auf Videoüberwachung des Bahnhofsgeländes.

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„Jetzt sind die Unterführung und die Westseite des Bahnhofs dran“, sagt Karl Posselt. Der Vorsitzende des Stadtgestaltungsgremiums „Forum Vojens“ freut sich über den neuerlichen staatlichen Geldsegen. Damit lasse sich die Querung unter den Gleisen optimieren, dort, wo in Woyens (Vojens) Ost und West aufeinandertreffen.

In der vergangenen Woche bekam die Stadt die langersehnte Zusage einer Förderung in Höhe von 4,2 Millionen Kronen. Diese ergänzt die 15 Millionen Kronen, die die Kommune Hadersleben im vergangenen Jahr vom Verkehrsministerium erhielt.

Karl Posselt (Mitte) vom Forum Vojens freut sich über die erneute staatliche Förderung für den Woyenser Bahnhof.

Licht und Kunst unter den Gleisen

Im Zentrum der nächsten Gestaltungsetappe steht die Passage unter den Gleisen. Sie wird durch ein Licht- und Kunstprojekt aufgewertet, wie Posselt sagt. Helle Wände, klare Sichtachsen und ein Ende der schummrigen Beleuchtung sollen bewirken, dass sich Reisende auf dem Bahnhof auch in den Abend- und Nachtstunden sicherer fühlen können. An dem Förderantrag arbeiteten Forum Woyens, DSB, der Haderslebener Wirtschaftsrat HER und das Kunstprojekt „Kunsthal 6100“ mit.

Die Westseite des Bahnhofs verändert sich ebenfalls – mit einer neuen Treppe und einem neugestalteten Fahrradparkplatz.

Aus dem ehemaligen Postamt am Bahnhof ist im Vorjahr der moderne Firmensitz eines Handwerksbetriebs geworden.

Überwachter Bahnhof nach Ärger

Das Makeover für den Bahnhof kommt keinen Tag zu früh. In der Vergangenheit haben Lärm, Autorennen, Schmierereien und Zerstörung, unter anderem an dem neuen WC-Gebäude, für Frustration und Unmut in der Bevölkerung gesorgt. Die Kommune hat daraus die Konsequenzen gezogen: Inzwischen überwacht eine Kameraanlage das Bahnhofsgelände.

In den vergangenen Jahren hat die Kommune die Parkanlage vor dem Bahnhof neu gestaltet.

Nach wiederholtem Rowdytum überwacht eine Kameraanlage das Bahnhofsgelände.