AUS DER MINDERHEIT

Erfolgreiches Jahr für den Deutschen Ruderverein

Die Brücke des DRG

Generalversammlung: Der Deutsche Ruderverein verzeichnete 2025 eine hohe Beteiligung junger Mitglieder. Besonders das Yoga-Angebot und die Nutzung des Fitnessraums fanden großen Anklang. Die Versammlung betonte die Bedeutung des Vereins als sozialen Treffpunkt, so der 2. Vorsitzende Jens Klepper in seinem Bericht.

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Aus der Minderheit

Dieses ist ein Bericht aus dem Verbands- und Vereinsleben der deutschen Minderheit in Nordschleswig. Es handelt sich nicht um einen Beitrag aus der Redaktion des „Nordschleswigers”.

Am 4. Februar 2026 fand die Generalversammlung des Deutschen Rudervereins (DRG) statt. Der 1. Vorsitzende Daniel Andersen begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie als besonderen Gast Jan Georg Hoff, Vorsitzender des Nordschleswigschen Ruderverbands (NRV).

In seinem Jahresbericht blickte der Vorsitzende auf ein aktives Vereinsjahr 2025 zurück. Der DRG zählt aktuell 231 Mitglieder, davon 89 unter 25 Jahren. Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung junger Menschen, die den Verein nicht nur für den Rudersport, sondern auch für weitere Freizeitaktivitäten nutzen. Auch der Fitnessraum wird rege genutzt.

Sehr gut angenommen wird das Yoga-Angebot des Vereins: In drei Gruppen finden Kurse das ganze Jahr hindurch sowohl im Bootshaus als auch in der Förde-Schule statt. 

DRG-Bootshaus ein Treffpunkt

Sportlich wurde im vergangenen Jahr wieder mehr gerudert, und es gibt Überlegungen, künftig wieder stärker an Regatten teilzunehmen. Einen Dank sprach der Vorsitzende dem Ruderlehrer Thomas Ihnen für seine engagierte Unterstützung aus. Zudem nutzen der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) und der Sozialdienst das Bootshaus vermehrt, was die Bedeutung des Hauses als Treffpunkt unterstreicht.

Ein zentrales Thema bleibt die bauliche Entwicklung des Vereinshauses mit der Renovierung der Nassräume. Dieses Projekt wurde bereits gestartet, und aktuell bemüht sich der Verein, die restlichen Mittel, die zum Abschluss der Renovierungsarbeiten benötigt werden, zu erhalten. Der Energieversorger Norlys hat eine Förderung von 150.000 DKK für ein Umbauprojekt zugesagt, unter der Voraussetzung, dass die restlichen Mittel aufgebracht werden. Weitere Fördergelder werden daher aktiv gesucht. Außerdem steht die Renovierung des Bootsstegs an. Das diesjährige Anrudern ist für den 11. April 2026 um 14 Uhr geplant.

In der anschließenden Aussprache wurde unter anderem über die Nutzung des Ruderhauses und die Wartung der Boote diskutiert. Der Vorstand wurde im Anschluss einstimmig entlastet.

Veränderungen im Vorstand

Bei den Wahlen kam es zu mehreren Veränderungen im Vorstand. Jens Klepper stellte sein Amt als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung. Neu in den Vorstand gewählt wurden Martje Rave sowie Rouven Sacha, der künftig das Amt des zweiten Vorsitzenden übernimmt. Katrin Poppe und Peter Packroff wurden als Vorstandsmitglieder wiedergewählt, Olaf Piepenbrock als Suppleant. Julia Herbig, derzeit für ein Jahr an der Förde-Schule tätig und aus dem Ruhrgebiet stammend, möchte ebenfalls im Vorstand unterstützen und wurde ebenfalls einstimmig gewählt.

Die Versammlung endete um 20 Uhr und zeigte einmal mehr, dass der Deutsche Ruderverein nicht nur sportlich, sondern auch als sozialer Treffpunkt innerhalb der deutschen Minderheit in Gravenstein eine wichtige Rolle spielt.