Handball

Ohrfeige tut bei Sønderjyske HH doppelt weh

Emil La Cour war mit zehn Toren der erfolgreichste Werfer, vergab aber auch einige gute Möglichkeiten zum Anschluss.

Herber Rückschlag im Kampf um den Endrunden-Einzug und ein schlechtes Gefühl vor dem Pokal-Final-Four: Sønderjyske-Handballer brechen gegen TMS Ringsted fürchterlich ein. Trainer Vandbæk nimmt sogar das Wort „Katastrophe“ in den Mund.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske HH kassiert im Heimspiel gegen TMS Ringsted eine schmerzhafte 25:30-Niederlage.
  • Trainer Rasmus Glad Vandbæk spricht von einem schweren Rückschlag im Endrundenkampf und für das Final-Four.
  • Schwaches Konterspiel, viele Fehler und ein Einbruch nach der Pause kosten Sønderjyske die Favoritenrolle vor dem Pokalduell.

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Die Handballer von Sønderjyske HH ließen nach der Schlusssirene die Köpfe hängen. Das war keineswegs, was sich die Hellblauen für den Kampf um die Endrunden-Plätze und auch für die Final-Four-Generalprobe vorgestellt hatten: TMS Ringsted entführte aus „Skansen“ einen 30:25-Sieg.

„Das ist im Kampf um die Endrunde ein enormer Rückschlag. Ein Rückschlag der richtig weh tut. Ich bin enorm enttäuscht. Das ist eine Katastrophe mit Hinblick auf die Endrunde und auch eine Katastrophe für die Ausgangslage fürs Final Four“, so ein niedergeschlagener Sønderjyske-Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Seine Mannschaft hatte auf ganzer Linie enttäuscht.

Miserable Angriffsleistung

„Unser Konterspiel war übers ganze Spiel schlecht und unsere Angriffsleistung in der zweiten Halbzeit miserabel. Und das trifft auf alle zu. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht“, ärgert sich Vandbæk.

Matthias Rex sorgte mit 8 Paraden aus den ersten 16 Würfen für eine Führung, doch es sollte nur eine weitere Parade folgen. 

Die Gastgeber führten in der ersten Halbzeit mehrmals mit drei Toren Unterschied, doch aus einem 14:11 wurde ein 15:15-Pausenstand und nach dem Seitenwechsel aus einer 17:16-Führung ein 17:20-Rückstand. Sønderjyske kämpfte danach vergeblich um den Anschluss, spätestens beim 23:30 in der 57. Minute war alles gelaufen.

Am Sonnabend sieht man sich wieder, und hier steht ein Einzug ins Pokalfinale aufs Spiel. Nach diesem Aufeinandertreffen in der Liga ist Sønderjyske HH nicht mehr in der Favoritenrolle.

Emil La Cour (10/7), Frederik Tilsted (3), Morten Bjørnshauge (3), Magnus Fredriksen (2), Ebbe Stankiewicz (2), Gabriel Setterblom (1), Nicolai Skytte (1), Viktor Bergholt (1), Tobias Gregers Schmidt (1) und Jesper Konradsson (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH