Deutsche Institutionen

DPA und DGN planen schöneren Pausenhof – Umsetzung noch offen

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Der Schulhof zwischen dem DGN (r.) und der DPA soll schöner werden. Die Schulen teilen sich den Eingangsbereich.

Der Wunsch, den Schulhof am Apenrader Svinget neu zu gestalten, besteht schon länger. Dort liegen das deutsche Gymnasium und die deutsche Schule Seite an Seite. Bisher setzte die finanzielle Situation Grenzen. Vergessen ist der Plan jedoch nicht, sagt die Schulleiterin.

„Wir wollen den Schulhof gerne schöner machen“, hatte Mette Hoffmann Grøn auf der Generalversammlung des Fördervereins der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA) angekündigt.

Schulhof schöner machen

Den Plan, das Gelände zwischen den Treppen der Schule und dem Deutschen Gymnasium für Nordschleswig (DGN) neu zu gestalten, gibt es schon länger, sagt Berit Kynde.

DGN und DPA stehen deshalb in engem Kontakt. Gespräche zwischen der DPA-Leitung und DGN-Rektor Jens Mittag wurden geführt. Beide Seiten bekundeten großes Interesse an der Verschönerung.

Allerdings gab es in der jüngsten Vergangenheit Geschehnisse, die den Plan verzögerten. So waren mit den Campus-Plänen neue Zukunftsaussichten ins DGN-Haus geflattert.

Vorerst in der Schublade

Vom unteren Schulhof geht es über die Treppe zum oberen.

Das Renovierungsprojekt Pausenhof und Neugestaltung des Ankunftsbereichs vor den Schulen wurde deshalb vorerst in die Schublade gelegt – jedoch nicht vergessen, wie Kynde sagt. „Beim Förderverein steht das Vorhaben weit oben auf der Liste“, berichtet sie. Es stehe jedoch in der Warteschleife. „Wir wollen jedoch zum Vorhaben finanziell beitragen, wenn es losgehen sollte“,

Alleingang wäre möglich

Sollte wegen der anstehenden Renovierungen am DGN – dort müssen Klassenräume renoviert werden und das Internat benötigt ebenfalls eine dringende Überholung – ein Investitionsstau entstehen, dann „können wir uns auch vorstellen, den Schulhof im Alleingang in Angriff zu nehmen“, sagt Schulleiterin Kynde, denn „solange soll es nicht dauern, bis der Raum am Svinget-Parkplatz schöner wird“.

Wie der Bereich vor dem Neubau der DPA aussehen soll, steht noch nicht fest. Bisher sind dort Tore aufgestellt und die Kinder können dort ihre Pause verbringen.

„Darüber machen wir uns Gedanken, wenn es so weit ist“, sagt Berit Kynde.

Tore, ein Basketballkorb und eine Sitzgelegenheit werden derzeit von den Schülerinnen und Schülern genutzt.