Ausbildung

Haushalt: DGN erhält höheren Zuschuss

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Die Abiturientinnen und Abiturienten des DGN schneiden regelmäßig bei den Prüfungen gut ab. Zukünftig gibt es noch mehr Geld für guten Unterricht (Archivfoto).

Die Regierung und die Vertragsparteien haben vereinbart, die Gymnasien im ländlichen Raum zu stärken. Die Ausbildungsstätten in Nordschleswig gehören zu den großen Nutznießerinnen.

Zwei Millionen Kronen extra pro Jahr soll das Deutsche Gymnasium für Nordschleswig (DGN) erhalten.

Die Regierung hat nämlich bei den Haushaltsverhandlungen mit den Vertragsparteien vereinbart, dass die Gymnasien und Ausbildungsstätten im ländlichen Raum gestärkt werden sollen. Nicht nur das DGN, sondern auch weitere Bildungseinrichtungen werden von dieser Änderung profitieren.

„Es freut mich ungemein, dass es uns gelungen ist, die Ausbildungsstätten außerhalb der großen Städte zu stärken“, sagt der sozialdemokratische Abgeordnete aus Woyens (Vojens), Jesper Petersen.

Es sind die sogenannten Taxameter-Zuschüsse, die die Regierung ändert. Sie wird das neue System schrittweise bis 2029 einführen. Erst dann kommt das DGN also auf die vollen zwei Millionen Kronen. Das entspricht einem Anstieg von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2023.

Nordschleswig vorn mit dabei

Damit landet das Gymnasium der Minderheit auf Platz Nummer sieben von den Gymnasien mit dem höchsten Anstieg. Ganz vorn landet das Alssundgymnasiet in der Kommune Sonderburg (Sønderborg). Weitere fünf Ausbildungsstätten in Nordschleswig sind unter den obersten 25.

„Dass die Änderung insbesondere auch Nordschleswig zugutekommt, freut mich umso mehr“, so Petersen.

Unterrichtsminister Mattias Tesfaye (Soz.) hatte die Änderung vorgeschlagen, weil die kleineren Gymnasien in der Provinz unter den geburtenschwachen Jahrgängen leiden. Wenn es weniger Schülerinnen und Schüler gibt, steigt der Preis pro Kopf, wenn man denselben Unterricht wie bisher anbieten möchte. Er befürchtete, dass kleinere Gymnasien schließen müssten.

„Es ist wichtig, dass wir einen Unterricht von hoher Qualität nahe am Wohnort anbieten können“, sagt Petersen.

Bereits im vergangenen Jahr konnte sich das DGN über mehr Geld vom dänischen Staat freuen. Da wurde es nämlich finanziell mit den öffentlichen Gymnasien gleichgestellt.