Deutsche Minderheit

Das Leben mit Querschnittslähmung meistern: Stephan Laukamp erzählt im Sozialdienst Tingleff

Stephan Laukamp ist seit einem Motorradunfall querschnittsgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Als Parasportler hat er es in die dänische Handbike-Elite geschafft (Archivfoto).

Er verunglückte als junger Mann mit dem Motorrad und sitzt seitdem im Rollstuhl. Bei einer Veranstaltung des Sozialdienstes erzählt der Tingleffer Stephan Laukamp, wie er den Schicksalsschlag verkraftet und sein Leben mit Behinderung neu geordnet hat.

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Zusammenfassung

  • Der Sozialdienst Tingleff lädt am 18. Februar zu einem Vortrag mit Stephan Laukamp in die Cafeteria der deutschen Sporthalle ein.
  • Laukamp berichtet, wie er trotz Querschnittslähmung ein Leben mit positiver Einstellung zu führen versucht.
  • Um Anmeldung wird aus Planungsgründen gebeten.

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„Alle Interessierten sind herzlich willkommen“, heißt es in der Einladung des Sozialdienstes Tingleff (Tinglev) zu einer Vortragsveranstaltung am 18. Februar ab 14 Uhr in der Cafeteria der deutschen Sporthalle Tingleff. 

Man könnte es auch Plauderstunde nennen. Zu Gast ist Lokalmatador Stephan Laukamp, der vor 16 Jahren einen schweren Motorradunfall hatte. Laukamp ist seitdem querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. 

Vater und Leistungssportler

Der ehemalige Schüler der Deutschen Schule Tingleff hat den Schicksalsschlag auf bemerkenswerte Weise weggesteckt. Der heute 44-Jährige führt sein Leben trotz Behinderung mit einer positiven Lebenseinstellung weiter. Vor einigen Jahren hat der Tingleffer und Vater eines Teenagers auch noch mit dem Leistungssport angefangen und schaffte es in die dänische Handbike-Elite.

„Stephan ist der beste Beweis dafür, was mit Willensstärke erreicht werden kann. Er ist auf Fragen aus dem Publikum eingestellt und freut sich auf einen Gesprächsaustausch“, heißt es in der Einladung des Sozialdienstes weiter.

Bei der Teilnahme werden für Kaffee und Gebäck 50 Kronen erhoben. Aus Planungsgründen bittet der Sozialdienst bis spätestens 12. Februar um Anmeldung bei Rita Kremsler unter Telefon 30 53 82 68.